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Pilea (Kanonierblume). Pflegeleicht, vielseitig und dekorativ! Erfahren Sie, wie Sie Ihre Pflanze richtig gießen, düngen, schneiden und vermehren
Die Pilea, auch als Kanonierblume bekannt, zählt zu den beliebtesten Zimmerpflanzen für Anfänger und Profis. Mit über 200 Arten begeistert sie durch ihre pflegeleichte Art, ihr dekoratives Laub und ihre Vielseitigkeit: Ob als Hängepflanze, Bodendecker oder Wanddekoration – die Pilea ist ein echter Hingucker. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihre Pilea optimal pflegen, vermehren und gesund halten, damit sie viele Jahre Freude bereitet.
Pilea – Kleine Explosionen im Blättermeer
Wenn sich die unscheinbaren Blüten der Pilea mit einem plötzlichen Ruck öffnen, schleudern sie ihre Pollen regelrecht in die Umgebung. Dieses spektakuläre Schauspiel ist der Grund, warum die Pflanze im Volksmund „Kanonierblume“ genannt wird. Besonders eindrucksvoll ist dieses Phänomen bei der Pilea spruceana, die deshalb auch als „Kleiner Artillerist“ bekannt ist.
Besondere Arten und ihre Merkmale
- Pilea spruceana („Kleiner Artillerist“):
- Kriechende Stängel, dicht besetzt mit kleinen, runden Blättern.
- Besonders auffällig durch die „explosiven“ Blütenöffnungen.
- Eignet sich hervorragend als Hängepflanze, Bodendecker in großen Töpfen oder zur Kombination mit anderen Pflanzen9.
- Pilea microphylla:
- Winzige, fein geteilte Blätter, die an ein Moospolster erinnern.
- Perfekt als Bodendecker oder für Miniaturgärten geeignet.
- Pilea nummulariifolia:
- Sehr schnell wachsende Art mit fadenförmigen, kriechenden Trieben und kleinen, gezackten, hellgrünen Blättern mit rauer Oberfläche.
- Ideal als Wanddekoration oder für Blumenampeln, da sie dekorativ herabhängt.
- Pilea involucrata:
- Kleine, weiße Blüten und samtig strukturierte Blätter.
- Bevorzugt feuchtere Standorte und eignet sich gut für Terrarien.
- Pilea spruceana:
- Dunkelgrüne, glänzende Blätter mit auffälliger Silberzeichnung.
- Kriechender Wuchs und besonders dekorativ als Bodendecker.
- Weitere Arten:
- Pilea repens und Pilea depressa bieten zusätzliche Vielfalt für kreative Pflanzarrangements.
Die bekannteste Kreuzung
- Die „Gläubige Hanne“ ist eine beliebte Züchtung mit kleinen, runden Blättern und langen, elegant herabhängenden Ranken.
Pflegetipp für buschigen Wuchs
- Damit die Pilea schön buschig bleibt, empfiehlt es sich, regelmäßig die obersten Triebspitzen abzuzwicken. Das regt die Verzweigung an und sorgt für eine kompakte, dichte Pflanze.
Schöne Wand- und Raumdekoration
- Hängende Pilea-Arten wie die Pilea nummulariifolia sind ideal für grüne Wände oder als lebendige Dekoration in Blumenampeln.
- Die unterschiedlichen Blattfarben und -formen – von glänzend dunkelgrün mit Silberzeichnung (P. spruceana) bis zu zart hellgrün und gezackt (P. nummulariifolia) – machen die Pilea-Familie zu einem Blickfang in jedem Raum.
Die Pilea überzeugt nicht nur durch ihre außergewöhnlichen Blütenexplosionen, sondern auch durch ihre Vielseitigkeit als Hängepflanze, Bodendecker oder dekoratives Element an der Wand. Mit ihren zahlreichen Arten und Züchtungen bietet sie für jeden Geschmack und Standort die passende Variante – und bleibt dabei immer ein faszinierender Hingucker im Zimmergarten.
Ratschläge Gesundheit
Die Kanonierblume (Pilea) gilt als ausgesprochen robuste Zimmerpflanze, doch auch sie hat einige Schwachstellen und kann unter ungünstigen Bedingungen von Krankheiten oder Schädlingen befallen werden. Mit den folgenden Ratschlägen bleiben Ihre Pflanzen gesund und vital.
Empfindlichkeiten und Standort-Tipps
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Kanonierblumen sind wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge, reagieren aber empfindlich auf.
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Direkte Sonneneinstrahlung. Blätter können verbrennen oder austrocknen.
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Kälte und kalte Zugluft. Temperaturen unter 13–14°C schaden der Pflanze deutlich.
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Zu viel Feuchtigkeit. Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule.
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Kalte Fenster. Steht die Pflanze zu dicht an einer kalten Scheibe, entstehen braune oder schwarze Blätter.
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Optimal ist ein heller, aber nicht sonniger Standort, bei gleichmäßigen Temperaturen ab 15°C aufwärts.
Typische Schädlinge und ihre Bekämpfung
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Blattläuse.
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Erkennbar an klebrigen, verformten Blättern.
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Sofortmaßnahme. Die Pflanze kräftig mit lauwarmem Wasser abduschen, um die Läuse zu entfernen.
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Wollläuse.
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Bilden watteartige Büschel an Blattunterseiten und Zweigen.
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Leichter Befall. Mit alkoholgetränkten Wattestäbchen die Schädlinge abtupfen.
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Starker Befall. Spezielle Pflanzenschutzsprays einsetzen.
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Spinnmilben.
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Typisch sind helle Sprenkel und feine Gespinste.
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Vorbeugung: Für erhöhte Luftfeuchtigkeit sorgen, da Spinnmilben trockene Luft bevorzugen.
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Häufige Krankheiten und Vorbeugung
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Grauschimmel (Botrytis).
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Zeigt sich als braun-grauer, staubiger Belag auf Blättern und Stängeln.
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Ursache: Zu hohe Luftfeuchtigkeit und schlechte Belüftung.
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Behandlung: Befallene Pflanzenteile entfernen, mit einem geeigneten Fungizid behandeln.
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Wichtig: Die Pflanze nie so spät am Tag abduschen, dass sie vor Einbruch der Dunkelheit nicht mehr abtrocknen kann.
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Wurzelfäule.
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Verursacht durch Staunässe und dauerhaft nasses Substrat.
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Vorbeugung: Nur mäßig gießen, überschüssiges Wasser im Untersetzer entfernen, gut durchlässiges Substrat verwenden.
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Praktische Tipps für die Pflanzenpflege
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Gießen Sie die Kanonierblume erst, wenn die oberste Erdschicht trocken ist.
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Im Winter weniger gießen und die Pflanze möglichst kühler stellen (aber nicht unter 13°C).
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Für eine buschige Wuchsform regelmäßig die Triebspitzen abknipsen.
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Staub auf den Blättern gelegentlich mit einer lauwarmen Dusche entfernen, dabei die Erde abdecken, um Staunässe zu vermeiden.
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Bei älteren, unansehnlichen Pflanzen empfiehlt es sich, durch Stecklinge junge Nachzucht zu ziehen.
Mit diesen Maßnahmen bleibt Ihre Kanonierblume gesund und erfreut Sie dauerhaft mit kräftigem, frischem Grün.
Der Jahresablauf
März–April.
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Gießverhalten anpassen.
Jetzt beginnt die Wachstumsphase. Die Erde sollte stets leicht feucht, aber niemals richtig nass sein. Kontrolliere vor jedem Gießen die Oberfläche des Substrats – erst wenn sie angetrocknet ist, wird erneut gegossen. -
Schnittmaßnahmen.
Falls die Pflanze im Winter zu stark gewachsen ist, kannst du sie vorsichtig zurückschneiden. Entferne dabei nur überlange oder beschädigte Triebe. -
Umtopfen.
Frühling ist der ideale Zeitpunkt, um die Ananaspflanze in frische, lockere Erde – am besten auf Torfmullbasis – umzusetzen. Das neue Gefäß sollte nur wenig größer als das alte sein. -
Vermehrung durch Stecklinge.
Abgeschnittene Triebspitzen eignen sich hervorragend als Stecklinge.-
4–5 Stecklinge in feuchte Erde setzen
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Einen transparenten Plastikbeutel mit Luftlöchern über den Topf stülpen
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Für gleichmäßige Feuchtigkeit und ein warmes, helles Plätzchen sorgen
So bewurzeln die Stecklinge zuverlässig und wachsen kräftig heran.
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Mai–Oktober.
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Gießen und Düngen.
In der warmen Jahreszeit benötigt die Pflanze deutlich mehr Wasser und Nährstoffe.-
Die Erde stets mäßig feucht halten, Staunässe vermeiden.
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Einmal wöchentlich Flüssigdünger ins Gießwasser geben, idealerweise mit hohem Phosphoranteil zur Förderung der Fruchtbildung.
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Standort und Temperatur.
Die Pflanze liebt Temperaturen zwischen 20 und 22 °C und einen hellen, luftfeuchten Platz – ideal sind Südfenster oder Wintergärten. -
Wuchsform steuern.
Zu lange Ranken können oben gekappt werden. Dadurch verzweigt sich die Pflanze stärker und bleibt kompakt. -
Tipp.
Bei warmem Wetter kann die Ananaspflanze auch ins Freie, sofern sie vor Wind und praller Mittagssonne geschützt ist.
November–Februar.
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Gießmenge reduzieren.
Jetzt wird nur noch sehr sparsam gegossen – die Erde darf leicht antrocknen, sollte aber nie ganz austrocknen. -
Temperaturansprüche.
Die Pflanze darf im Winter nicht kälter als 15 °C stehen, optimal sind 16–20 °C. -
Besonderheiten.
Eine echte Ruhephase legt die Ananaspflanze nicht ein, das Wachstum verlangsamt sich aber deutlich.-
Keine Düngergaben in dieser Zeit.
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Zugluft und kalte Fensterflächen unbedingt vermeiden, da die Pflanze darauf empfindlich reagiert.
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Luftfeuchtigkeit.
Besonders bei trockener Heizungsluft empfiehlt sich gelegentliches Besprühen mit kalkarmem Wasser oder das Aufstellen eines Luftbefeuchters.
Die Ananaspflanze benötigt im Jahresverlauf wechselnde Pflege: Im Frühjahr und Sommer stehen Wachstum, Düngung und eventuell Umtopfen im Vordergrund, während im Winter Zurückhaltung bei Wasser und Düngung sowie Schutz vor Kälte und Zugluft entscheidend sind. Wer diese Phasen beachtet, wird mit einer gesunden, kräftigen Pflanze und – mit etwas Glück – sogar mit einer eigenen Ananas belohnt.
Einkaufen, Lebensdauer, Saison, Schwierigkeitsgrad und andere Namen
Einkaufstipps
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Beste Kaufzeit.
Die ideale Zeit, um diese Pflanzen zu erwerben, ist das Frühjahr. Zu dieser Jahreszeit sind die Pflanzen besonders vital und bereit für einen guten Start in der neuen Umgebung. -
Pflanzenauswahl.
Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Pflanze einen dichten, buschigen und niedrigen Wuchs aufweist. Solche Exemplare sind besonders gesund und lassen sich gut vermehren. -
Sofortige Vermehrung.
Direkt nach dem Kauf können Sie die Pflanze beschneiden und Stecklinge schneiden. Diese bewurzeln meist problemlos und sorgen für eine schnelle Vermehrung.
Lebensdauer
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Langfristige Freude.
Diese Pflanzen können bei guter Pflege viele Jahre alt werden. -
Verjüngung durch Stecklinge.
Um die Vitalität der Pflanze zu erhalten, empfiehlt es sich, regelmäßig Stecklinge zu schneiden und neue Pflanzen heranzuziehen. So bleibt der Bestand stets jung und kräftig.
Saison
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Ganzjährig attraktiv.
Die Pflanze ist das ganze Jahr über ein schöner Blickfang und wächst kontinuierlich weiter. -
Unabhängig von der Jahreszeit.
Sie benötigt keine spezielle Ruhephase und kann das ganze Jahr gepflegt und vermehrt werden.
Schwierigkeitsgrad
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Für Anfänger geeignet.
Diese Pflanze ist pflegeleicht und stellt keine besonderen Ansprüche an ihre Besitzer. -
Robust und unkompliziert.
Auch wer wenig Erfahrung mit Zimmerpflanzen hat, wird mit dieser Art kaum Probleme haben.
Weitere Namen
Die Pflanze ist unter verschiedenen Namen bekannt, darunter.
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Kleiner Artillerist
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Nesselpilea
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Hängepilea
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Kriechpilea
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Glanzpilea
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Aluminiumpflanze (Pilea cadierei)
Mit diesen Informationen wird die Auswahl, Pflege und Vermehrung der Pflanze zum Kinderspiel – und Sie können sich lange an einem gesunden, attraktiven Grün erfreuen!
Kurze Hinweise
Größe und Wuchs
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Kanonierblumen (Pilea) bleiben meist kompakt und erreichen selten eine Höhe von mehr als 20 bis 30 cm.
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Viele Arten zeigen einen hängenden oder kriechenden Wuchs und eignen sich dadurch besonders gut als Hängepflanzen oder Bodendecker.
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Die Blätter sind oft klein, rundlich und bei einigen Arten silbrig oder auffällig gezeichnet, was sie zu attraktiven Zimmerpflanzen macht.
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Besonders dekorativ wirken sie, wenn mehrere Pflanzen zusammen in einem Topf oder einer Ampel arrangiert werden.
Blüte und Duft
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Die Blüten sind unscheinbar, meist weiß-grünlich oder blassrosa gefärbt und erscheinen vorwiegend im Frühjahr oder Frühsommer.
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Sie bilden vielblütige, kleine Blütenstände, die oft in den Blattachseln sitzen.
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Ein besonderes Merkmal: Bei Reife schnellen die Staubfäden explosionsartig hervor und schleudern eine feine Pollenwolke in die Luft – daher der Name „Kanonierblume“.
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Die Blüten besitzen keinen wahrnehmbaren Duft.
Licht und Temperatur
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Kanonierblumen bevorzugen helle bis halbschattige Standorte, sollten jedoch vor direkter Mittagssonne geschützt werden.
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Optimal sind Ost- oder Westfenster, da dort ausreichend Licht ohne starke Sonnenbestrahlung herrscht.
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Die ideale Zimmertemperatur liegt zwischen 18 und 23 °C; im Winter vertragen sie auch etwas kühlere Bedingungen, sollten aber nicht unter 13–14 °C stehen.
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In geheizten Räumen ist eine erhöhte Luftfeuchtigkeit vorteilhaft, zum Beispiel durch das Aufstellen auf eine mit Wasser und Kies gefüllte Schale.
Gießen und Düngen
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Die Erde sollte stets leicht feucht, aber niemals nass sein – Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule.
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Vor dem erneuten Gießen empfiehlt es sich, die obere Erdschicht antrocknen zu lassen.
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Im Winter wird weniger gegossen, da der Wasserbedarf sinkt.
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Von April bis Oktober kann alle zwei Wochen mit einem schwach dosierten Flüssigdünger gedüngt werden; im Sommer reicht meist eine wöchentliche Gabe.
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Gelegentliches Abduschen mit lauwarmem Wasser fördert die Blattgesundheit, jedoch sollten die Blätter bis zum Abend wieder abgetrocknet sein.
Erde und Umpflanzen
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Kanonierblumen gedeihen am besten in lockerer, durchlässiger, leicht saurer Erde, wie z. B. einer Mischung aus Blumenerde und etwa 30 % Sand.
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Ein Umtopfen empfiehlt sich im Frühjahr, wobei eher breite als hohe Töpfe verwendet werden sollten.
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Beim Umtopfen kann die Pflanze gleichzeitig zurückgeschnitten und verjüngt werden.
Schneiden
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Längere Ranken können regelmäßig eingekürzt werden, um einen buschigeren und dichteren Wuchs zu fördern.
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Ein kräftiger Rückschnitt im zeitigen Frühjahr hilft, die Pflanze vital und formschön zu halten.
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Kanonierblumen vertragen auch einen stärkeren Rückschnitt gut und treiben zuverlässig wieder aus.
Vermehren
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Die Vermehrung erfolgt einfach durch Stecklinge, die im Frühjahr geschnitten werden.
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Kopf- oder Triebstecklinge bewurzeln bei 15–20 °C innerhalb weniger Wochen, entweder direkt in Erde oder in Wasser.
Umgebung und Verwendung
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Kanonierblumen sind vielseitig: Sie eignen sich als attraktive Hängepflanzen, als Bodendecker im Wintergarten oder als dekoratives Element im Blumenfenster.
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Besonders kräftige Exemplare setzen als Wandbegrünung oder in Pflanzschalen schöne Akzente.
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Aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit und der ungiftigen Eigenschaften sind sie auch für Haushalte mit Kindern oder Haustieren geeignet.
Kanonierblumen sind pflegeleichte, kompakte Zimmerpflanzen mit dekorativem Laub, unscheinbaren Blüten und einem besonderen „Kanoneneffekt“ beim Pollenabschuss. Sie bevorzugen helle, aber nicht sonnige Standorte, gleichmäßige Feuchtigkeit und gelegentliche Düngung. Durch regelmäßiges Schneiden und einfache Vermehrung bleiben sie vital und formen attraktive grüne Arrangements für viele Wohnbereiche.


