Zimmerpflanzen Gruppen kombinieren, hat nur Vorteile

Wenn Sie Zimmerpflanzen Gruppen kombinieren, hat das nur Vorteile, zum einen schaffen Sie dadurch einen Blickpunkt in Ihrem Zimmer

Zimmerpflanzen Gruppen, zum anderen gedeihen Pflanzen so besser, als wenn sie allein stehen. Die einfachste Art, Pflanzen zu Gruppen zu arrangieren, ist es, mehrere Töpfe und andere Pflanzgefäße zusammenzustellen. Eine richtige Einheit schaffen Sie, wenn Sie nur Gefäße aus gleichem Material oder Übertöpfe gleicher Form und Farbe miteinander kombinieren.

Zimmerpflanzen Gruppen kombinieren, hat nur Vorteile

Zimmerpflanzen Gruppen kombinieren

Ideal ist es, wenn auch noch die Pflanzen miteinander harmonieren, Sie also etwa nur feingliedrige zusammenstellen oder vielleicht auch nur buntblättrige. Kleine Kontraste allerdings sollten ruhig vorkommen.

Ein niedriges Bubiköpfchen beispielsweise kann die strenge Wuchsform des Drachenbaums abmildern, eine Hängefeige mit liegenden Trieben ergänzt eine etwas steife Zimmertanne.

 

Mehrere Pflanzen in einem Gefäß

Die Wirkung solcher Gruppen lässt sich aber noch beträchtlich steigern. Wenn Sie nämlich die Töpfe nicht einfach auf der Fensterbank, auf dem Tisch, dem Fußboden zusammenrücken, sondern gleich mehrere Pflanzen zusammen in ein großes Gefäß setzen. Solche Pflanzenkombinationen sieht man recht häufig in Hydrokulturgefäßen in öffentlichen Gebäuden, in großen Büros oder Geschäften.

Aber auch fürs Wohnzimmer kann man diese Wirkung nachahmen – wenn auch meist in kleinerem Maßstab. Richtige Zimmergärten können Sie sich auf diese Art und Weise bauen. Und damit Blickpunkte im Raum schaffen, die Pflanzen mit zur Dekoration benutzen. Auch hier gilt: Sie können Pflanzen gleicher Art verwenden, zum Beispiel Usambaraveilchen in verschiedenen Farben zusammensetzen. Oder Sie können unterschiedliche Pflanzen kombinieren.

Zimmerpflanzen Gruppen kombinieren, hat nur Vorteile

Zimmerpflanzen Gruppen 

Kombinieren Sie ruhig Grünes mit Blühendem, Aufrechtwachsendes mit Hängendem

 

Zimmerpflanzen Gruppen; Wichtig sind gleiche Wünsche

Worauf Sie allerdings unbedingt achten müssen: Dass Sie nur Pflanzen mit gleichen Standortwünschen zusammenstellen. Also keinen sonnenhungrigen Kaktus neben einen schattenliebenden Farn. Kein Alpenveilchen, das Kühle schätzt, neben ein wärmebedürftiges Usambaraveilchen.

Genauso wenig dürfen Sie solche Pflanzen zusammensetzen, die verschiedene Wünsche an die Pflege haben. Steht ein Kaktus, der bekanntlich als Wüstenbewohner kaum Wasser braucht, zusammen mit einem Zypergras, das an feuchten Teichrändern zu Hause ist, in einem Gefäß, können nicht beide zu ihrem Recht kommen.

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Zimmerpflanzen Gruppen, mit Töpfen zusammen in einer Schale

Sie können Pflanzen auch mit Töpfen zusammen in eine Schale stellen. Füllen Sie die Zwischenräume mit Kies auf

 

Setzen Sie allerdings passende Pflanzen zusammen, werden Sie bald feststellen, dass Pflanzen in Gruppen sehr viel besser gedeihen als Einzelgänger. Verwunderlich ist das nicht. Denn jede Pflanze verdunstet Wasser, erzeugt so für den Nachbarn eine höhere Luftfeuchtigkeit und schafft in der unmittelbaren Umgebung ein ideales Kleinklima. Dieses verbesserte Kleinklima kommt aber nicht nur Ihren Pflanzen zugute. Wenn Sie eine große Zahl von Gewächsen in Ihrem Zimmer haben, werden Sie eine spürbare Verbesserung des Raumklimas bemerken.

 

Richtig einpflanzen

Geeignet als Pflanzgefäß ist jede große Schale, jeder Korb, jeder größere Container. Schauen Sie sich einmal in Ihren Küchenschränken um. Viele Dinge, die Sie dort finden, können Sie zum Pflanzgefäß umfunktionieren. Wenn Sie wollen, können Sie die Pflanzen aus ihren Töpfen nehmen und direkt in die Schale setzen. Füllen Sie aber zuunterst eine dicke Drainageschicht ein.

 

 

Dann nehmen Sie die Pflanzen aus ihren Töpfen und setzen sie in die Schale. Aber nicht zu dicht zusammen. In diesem Fall steht den Pflanzen sehr viel Erde zur Verfügung. Sie wachsen meist recht üppig und werden schnell groß.

Allerdings hat diese Art der Gruppenpflanzung auch einen Nachteil: Die Wurzeln der einzelnen Pflanzen verwachsen miteinander. Das heißt, Sie können kaum eine Pflanze herausnehmen (weil sie zu groß für die Schale wird oder vielleicht sogar kränkelt), ohne dass die anderen in Mitleidenschaft gezogen werden. Selbst bei größter Vorsicht können Sie eine Beschädigung anderer Wurzeln nicht vermeiden.

Zimmerpflanzen Gruppen kombinieren, hat nur Vorteile

Zimmerpflanzen Gruppen

Schön anzusehen ist so eine Pflanzengruppe im Korb

 

Einzeln in Töpfen

Wer solche Probleme von Anfang an vermeiden will, wer sein Arrangement vielleicht öfter ändert, auch kurzlebige Blumen dazwischensetzt, sollte sich einer anderen Methode bedienen. Sie können nämlich alle Pflanzen in ihren ursprünglichen Töpfen lassen und diese einfach in einen größeren Container stellen. Achten Sie nur darauf, dass eine Schale tief genug ist, um die Töpfe zu verdecken.

Da nicht alle Töpfe gleich hoch sind, müssen Sie kleinere eventuell auf eine Art Unterlage stellen. Alles, was Sie dann noch machen müssen: Die Zwischenräume zwischen den einzelnen Töpfen mit Blähton oder Bimskies füllen.

Im Winter können Sie dann auch noch etwas Wasser zwischen den Blähton gießen. Das verdunstet und feuchtet die trockene Heizungsluft an. Und Ihren Pflanzen geht es dann merklich besser. Grundsätzlich allerdings müssen Sie beim Gießen immer vorsichtig sein. Nur zu schnell sammelt sich in dem großen Behälter unbemerkt viel Wasser, die Pflanzen bekommen nasse Füße und fangen an zu faulen.

Zimmerpflanzen Gruppen kombinieren, hat nur Vorteile

Zimmerpflanzen Gruppen, Besseres Kleinklima

Pflanzen, die so dicht zusammenstehen wie diese, sorgen auch für ein besseres Kleinklima: Weil sie Wasser verdunsten und dadurch in der unmittelbaren Umgebung die Luft anfeuchten. So sorgt jede einzelne Pflanze gleichzeitig für die benachbarten.

 

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