Gartentisch gemauert: Bauanleitung für einen robusten Tisch

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Gartentisch gemauert. Ein Leitfaden zur Gestaltung und Herstellung eines Gemauerten Gartentisches für eine Funktionale Bereicherung

Ein Gartentisch gemauert ist nicht nur ein funktionales Möbelstück im Außenbereich, sondern auch ein ästhetisches Element, das den Charme und die Eleganz eines Gartens oder einer Terrasse erhöht. Durch seine solide Bauweise und das natürliche Aussehen fügt sich ein gemauerter Gartentisch harmonisch in die Umgebung ein und schafft einen ansprechenden Ort für gesellige Zusammenkünfte, entspannte Mahlzeiten im Freien oder einfach nur zum Genießen der Natur.

Gartentisch gemauert: Bauanleitung für einen robusten Tisch

In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit den Vorzügen eines gemauerten Gartentisches befassen, seine vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten erkunden und Ihnen praktische Tipps geben, wie Sie selbst einen solchen Tisch bauen können, um Ihren Außenbereich zu verschönern und funktional zu gestalten.

Im allgemeinen liebt der Mensch Geselligkeit, doch nicht jede Feier, zu der man geladen wird, löst überschwängliche Vorfreude aus. Mitunter ist, wie die Erfahrung zeigt, genau das Gegenteil der Fall. Lädt man jedoch zu einer Gartenparty, kann man – schönes Wetter vorausgesetzt – mit gutgelaunten Gästen fest rechnen. Einer Feier im Freien haftet in unseren Breiten das Flair des Besonderen an, kein Wunder, denn der Sommer ist hierzulande viel zu kurz. Zur guten Stimmung trägt auch bei, wenn man die zwanglose Feier mit einem Grillabend verbindet. Aufwendige Essensvorbereitungen in der Küche sind nicht nötig.

Die frische Luft macht gehörig Appetit. Doch wenn es endlich daran geht, den Hunger auf die gegrillten Köstlichkeiten zu stillen, kann es leicht etwas ungemütlich werden. Wenn die Gäste gezwungen sind, den Imbiss auf einem Gartenstuhl – den Teller auf den Knien – einzunehmen, ist das nicht gerade komfortabel.

Andererseits: Eine gedeckte Tafel im Garten ist wenig zünftig, steht für den Rest des Abends im Weg, und Sie müssen außerdem auch noch eine Menge Stühle herbeischaffen. Unser Partytisch hilft Ihnen aus der Klemme. Ihre Gäste essen im Stehen und gesellen sich auch nach Genuss der Tafelfreuden gern zur zwanglosen Runde um diesen Tisch.

 

Gartentisch gemauert, Konstruktion auf einen Blick

Unser Partytisch besteht aus einem Fundament, einer kleinen Mauerwerkswand und einer Rahmenkonstruktion aus Holz, die als Tischplatte dient. Aus der Zeichnung wird sowohl der Gesamtaufbau als auch die Anordnung der Mauerwerksschichten und die Bauart des Rahmens für die Tischplatte im Detail ersichtlich.

Überplattete Eck-und Kreuzverbindungen geben der Rahmenkonstruktion gute Stabilität. Der Sockel ist etwa 1,5 Meter lang und 75 Zentimeter breit. Die „Tischplatte“ steht an jeder Seite einige Zentimeter über, so dass sich eine u-förmige Fläche von zwei Meter Länge und einem Meter Breite ergibt. Im mittleren Bereich ist die Abstellfläche 50 cm, an den Seiten 37,5 cm tief, groß genug also, um neben dem Gegrillten Salate und Soßen aufzutischen.

Da beim Grillen nicht alle Portionen zur gleichen Zeit, sondern erst nach und nach fertig werden, bietet der Tisch Ihren Gästen auch bei einer gut besuchten Gartenparty Platz. Die Tischhöhe von rund 1,25 Metern ist für eine Gartenparty ideal, man kann den schmackhaften Imbiss in einer bequemen Körperhaltung zu sich nehmen.

Der unter der Platte zurückspringende Sockel lässt Ihren Gästen ausreichend Beinfreiheit. Zwei Borde an der Rückseite geben Ihnen die Möglichkeit, gebrauchtes Geschirr rasch „verschwinden“ zu lassen. Die kleine Fundamentplatte bietet die passende Stellfläche um ausreichend Getränkevorräte bereitzuhalten.

 

Materialliste

  • Grobkiesschicht etwa 100 mm stark
  • Betonkies und Zement (Mischungsverhältnis (1:4) für das Fundament
  • Mauerziegel (NF), ca. 250 Stück
  • Mauersand und Zement (Mischungsverhältnis (1:4)
  • Für die Betonverschalung: Schalbretter und Pflöcke
  • Kanthölzer 40 x 90 mm gehobelt, für eine Tischfläche von 1 x 2 m etwa 12 lfm
  • Bretter ohne Nut und Feder, 75 x 16 mm
  • Sperrholzplatte AW 100 G, 1,0 x 0,37 m, 19 mm stark
  • Drei Bretter, 75 x 50 mm und zwei Quadratleisten, 50 x 50 mm für den Rost
  • Holzschrauben und eventuell Nägel

Gartentisch gemauert: Bauanleitung für einen robusten Tisch

Betonplatte und Fundament

Unserer Partytisch braucht, wie alle „Bauwerke“, einen soliden Unterbau. Ein kleines Fundament sorgt für Standsicherheit und verhindert, dass das Mauerwerk durch Frost und ungleichmäßige Bodenabsenkungen Schaden nimmt.

Schütten Sie eine Betonplatte von ca. 1,5 x 0,75 Metern und ungefähr 10 Zentimetern Stärke. Als Unterbau für die Platte sollten Sie eine etwa 15 Zentimeter starke Grobkiesplatte einbringen, der Bodenaushub in diesem Bereich muss also etwa 30 Zentimeter tief erfolgen. Zusätzlich legen Sie unter der Standfläche der Mauern ein Streifenfundament von ungefähr 80 Zentimetern Tiefe an, der Fundamentgraben für das Streifenfundament sollte etwa 10 cm breiter als die Standfläche der Mauer sein.

Errichten Sie eine Art provisorischer Schalung, um zu verhindern, dass der Grobkies beim Verdichten in die Gräben rutscht. Wenn Sie die Dränageschicht mit einem Stampfer verdichtet haben, können Sie die provisorische Schalung wieder entfernen. Die Verschalung für die Fundamentplatte muss so stabil ausgeführt sein, dass sie sich durch das Gewicht des frischen Betons nicht verzieht. Richten Sie die Oberkanten der Schalungsbretter mit der Wasserwaage waagerecht aus.

Gartentisch gemauert: Bauanleitung für einen robusten Tisch

Gartentisch gemauert. Schalungsbretter erhalten Sie im Holzhandel. Als Pflöcke reichen Dachlattenabschnitte völlig aus. Streichen Sie die Verschalung mit Schalungsöl ein. Dann lässt sich das Holz nach dem Abbinden des Betons besser lösen.

 

Gartentisch gemauert, Mischung

Den Beton mischen Sie aus einem Teil Zement und vier Teilen Betonkies zunächst trocken an, indem Sie ihn auf einer festen Unterlage mehrfach umschaufeln. Geben Sie danach allmählich Wasser zu, und mischen Sie immer wieder durch, bis der Beton die gewünschte erdfeuchte Konsistenz hat.

Mit einem langen, geraden Richtscheit ziehen Sie die Oberfläche unter sägeschnittartigen Bewegungen ab, um die Fläche danach mit einer Glättkelle abschließend zu bearbeiten. Falls es zur Bauzeit sehr warm ist, sollten Sie den Beton mit nassen Säcken abdecken.

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Gartentisch gemauert. Nach einigen Tagen hat der Beton abgebunden, die erste Mauerwerkschicht kann aufgemauert werden.

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Gartentisch gemauert. Bei der zweiten Schicht sind die Stoßfugen gegenüber der ersten versetzt angeordnet.

 

Steine trennen

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Gartentisch gemauert. Mauerziegel lassen sich sauber trennen, wenn Sie zunächst rundum entlang der Sollbruchlinie mit Fäustel und Meißel vorsichtig eine kleine Kerbe in den Stein schlagen.

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Gartentisch gemauert. Der Stein wird anschließend mit einem kräftigen Hammerschlag getrennt. Geübte Handwerker verwenden statt Fäustel und Meißel zum Trennen einen Maurerhammer.

 

Gartentisch gemauert, Sockel

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Gartentisch gemauert. Bevor Sie die erste Schicht vermauern, sollten Sie die Steine zur Probe auf der Betonplatte auslegen. Richten Sie die Ziegel genau aus.

Mancher wagt sich an Maurerarbeiten nicht heran, weil sich Fehler in der Ausführung später kaum kaschieren lassen. Wenn Sie jedoch einige wichtige Punkte beachten, kann eigentlich nichts schiefgehen. Unser Partytisch ist ein ideales Übungsstück.

Als Baumaterial benötigen Sie etwa 250 Steine, am besten Vollklinker der Größe NF, Portlandzement und Mauersand. Mischen Sie den Mörtel im Verhältnis von 1:4 zuerst trocken in der Maurerbütt an. Geben Sie dann nach und nach – einer bewährten Faustregel folgend – so viel Wasser zu, bis der Mörtel eine solche Konsistenz erreicht, dass er von einer schräg gehaltenen Kelle nicht herunterrutscht.

Die erste Steinschicht wird zu Beginn der Maurerarbeiten vorerst probehalber auf der Betonplatte ausgelegt und mit Winkel und Richtscheit ausgerichtet. Als Orientierungshilfe zeichnen Sie den Verlauf der Mauer auf der Platte an. Vermauern Sie dann zuerst die Steine der Wandstummel, danach die der Verbindungswand.

Achten Sie darauf, dass Ihnen die erste Schicht vollkommen waagerecht gelingt. Gleichen Sie Unebenheiten der Plattenoberfläche mit der Lagerfuge aus. Die erste Schicht muss besonders sorgfältig aufgemauert werden, da kleine Abweichungen vom Sollmaß die Tendenz haben, sich von Schicht zu Schicht zu verstärken.

Kontrollieren Sie daher besser einmal Zuviel als Zuwenig, ob die Mauerstummel rechtwinklig zur Verbindungswand stehen und ob sich die Schicht in Waage befindet – Winkel, Richtscheit und Wasserwaage verwenden!

Gartentisch gemauert: Bauanleitung für einen robusten Tisch

Gartentisch gemauert. Ein kleineres Bauvorhaben wie unser Partytisch ist gut geeignet, sich im sachgemäßen Umgang mit Maurerwerkzeug kundig zu machen.

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Gartentisch gemauert. Die Lagerfuge der ersten Schicht soll die Unebenheiten der Betonplatte ausgleichen, die Fuge darf etwas vom Idealmaß abweichen.

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Gartentisch gemauert. Nach der ersten Schicht mauern Sie die Wandstummel soweit auf, dass Sie die Verbindungswand problemlos zwischenmauem können.

 

Zwischenwand verzahnen und Fugen ausbilden

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1. Mauern Sie die Wandstummel in zwei Etappen. Lassen Sie Lücken für die Verzahnung, und mauern Sie die Verbindungswand zwischen.

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2. Gartentisch gemauert. Die einzelnen Steine werden vorsichtig in die richtige Lage gebracht. Leichte Schläge mit dem Kellenstiel reichen dazu aus.

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3. Gartentisch gemauert. Überprüfen Sie während des Mauerns, ob die Schichten waagerecht verlaufen und ob die Wand senkrecht steht.

Gartentisch gemauert: Bauanleitung für einen robusten Tisch

4. Gartentisch gemauert. Wenn die Wandstummel und die Verbindungswand komplett stehen, wird die Verankerung für die Tischplatte aufgemauert.

Gartentisch gemauert: Bauanleitung für einen robusten Tisch

5. Gartentisch gemauert. Die Wand wird mit 6 %iger Essigsäure abgesäuert. Danach verfugen Sie, falls Sie dies nicht schon beim Mauern erledigt haben.

Bei den für den Sockel vermauerten Steinen handelt es sich um Klinker im Normalformat, die Steinhöhe beträgt also 7,1 cm. Wenn Sie für die waagerechten Lagerfugen eine Höhe von 1,3 cm veranschlagen, erreichen Sie mit zwölf Mauerwerksschichten einen Meter Bauhöhe.

Als Mauerhilfe sollten Sie einen Schichtenmaßstab anfertigen, ein Brett, das in Abständen von 8,3 cm mit Markierungen versehen ist. Zwei präparierte Bretter, in gleicher Höhe an den Mauerenden angebracht, ersparen das umständliche erneute Messen bei jeder Schicht.

Nachdem Sie die erste Schicht komplett fertiggestellt haben, sollten Sie zuerst die Wandstummel auf etwa halbe Höhe aufmauern, um danach die Verbindungswand zwischenzumauern. Vergessen Sie nicht, die für die Verzahnung notwendigen Lücken zu lassen.

Im zweiten Durchgang mauern Sie auf die endgültige Höhe. Um einen Stein beim Mauern in seine endgültige Lage zu bringen, benutzen Sie den Kellenstiel. Klopfen Sie vorsichtig, damit sich die schon vermauerten Steine nicht verschieben. Eine in der richtigen Höhe waagerecht gespannte Maurerschnur erleichtet es, die Steine auszurichten. Verfugen Sie die Wand am besten gleich beim Mauern.

 

Rahmenkonstruktion und Tischplatte anfertigen

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Gartentisch gemauert. Ein solider Holzrahmen mit Bretterrost bildet die Tischfläche. Kreuz- und Ecküberplattungen sorgen für die Stabilität des Rahmens.

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Gartentisch gemauert. An sämtlichen Kreuz- und Ecküberplattungen werden die Kanthölzer verschraubt. Bohren Sie Löcher in Materialmitte vor.

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Gartentisch gemauert. Spätestens wenn Sie den Rahmen fertiggestellt haben, sollten Sie das Holz mit Holzschutzmittel gegen Witterungseinflüsse schützen.

Die Tischplatte besteht aus einem soliden Rahmen und aufgenagelten Brettern. Wir haben die Konstruktion des Rahmens so ausgelegt, dass alle Kanthölzer gleicher Länge an derselben Stelle mit den für die Überplattungen nötigen Aussparungen versehen sind.

Ein Kantholz dient Ihnen beim Anzeichnen der Sägeschnitte als Muster für alle übrigen Hölzer gleicher Länge. Um eine Aussparung anzufertigen, schneiden Sie das Kantholz jeweils bis zur Hälfte des Querschnitts auf Balkenbreite ein. Stemmen Sie das überschüssige Holz mit einem Stechbeitel aus.

Streichen Sie das Holz mit Holzschutzmittel, und verbinden Sie alle Rahmenteile miteinander. Verdübeln und verschrauben Sie den kompletten Rahmen mit dem Mauerwerk, nageln Sie dann die Bretter mit Stiftnägeln auf den Rahmen.

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Gartentisch gemauert. Wählen Sie die Montagepunkte für den Rahmen so, dass die Bohrungen für Schrauben und Dübel nicht auf eine Mauerwerksfuge, sondern auf einen Stein treffen.

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Gartentisch gemauert. Nachdem Sie den Rahmen mit der Wand verschraubt und verdübelt haben, nageln Sie die Latten auf den Rahmen. Kleine Stiftnägel aus rostfreiem Material reichen aus.

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Gartentisch gemauert. Zu guter Letzt werden die beiden Ablageflächen an der Tischrückseite angebracht. Die Unterkonstruktion montieren Sie aus Latten oder Kanthölzern. Mit dem Mauerwerk ablängen und verschrauben.

 

Fragen und Antworten

Was brauche ich um zu Mauern?

Um zu mauern, benötigen Sie verschiedene Materialien und Werkzeuge. Zu den grundlegenden Materialien gehören:

  • Mauermörtel oder Dünnbettmörtel für das Verbinden der Steine
  • Mauersteine, wie zum Beispiel Klinkerziegel, Planziegel, oder je nach Projekt spezielle Steine wie Mauersteine für einen Grillkamin
  • Eventuell Ziegelkleber, wenn dies für die Art des Mauerwerks erforderlich ist

Die grundlegenden Werkzeuge umfassen:

  • Maurerkelle zum Auftragen des Mörtels
  • Wasserwaage zur Überprüfung der Geradheit und des korrekten Winkels der Mauer
  • Gummihammer zum Justieren der Steine
  • Fugenkelle zur Bearbeitung der Mörtelfugen
  • Maurerschnur zur Führung einer geraden und gleichmäßigen Mauerhöhe
  • Mörtelrührer oder Wendelrührer/Quirl, um den Mörtel anzumischen
  • Spaten für Erdarbeiten, falls notwendig

Für spezifische Projekte, wie das Mauern eines Grillkamins, könnten zusätzliche Materialien und Werkzeuge erforderlich sein. Es ist wichtig, dass Sie sich vor Beginn Ihres Projekts genau informieren, welche Materialien und Werkzeuge Sie benötigen und wie diese korrekt eingesetzt werden. Weitere Informationen und Anleitungen zum Mauern finden Sie auf Webseiten wie diybook oder in Anleitungen von HORNBACH.

Wie mauert man die erste Reihe?

Das korrekte Mauern der ersten Reihe ist entscheidend für die Stabilität und Ausrichtung des gesamten Mauerwerks. Hier sind die grundlegenden Schritte:

  1. Vorbereitung des Untergrunds: Der Untergrund muss tragfähig, eben und sauber sein. Bei Außenwänden wird oft eine Sperrschicht eingebaut, um Feuchtigkeit vom Mauerwerk fernzuhalten. Dies kann beispielsweise eine Bitumenbahn sein, die auf einem Mörtelbett verlegt wird.
  2. Mörtelbett erstellen: Ein gleichmäßiges Mörtelbett wird auf dem vorbereiteten Untergrund aufgetragen. Die Dicke des Mörtelbetts richtet sich nach der Art der verwendeten Steine und dem verwendeten Mörtel.
  3. Ausrichten der ersten Reihe: Die erste Reihe muss sehr sorgfältig ausgerichtet werden, da sie die Basis für alle weiteren Reihen bildet. Mit Hilfe einer Wasserwaage und bei Bedarf einem Gummihammer werden die Steine in das Mörtelbett gesetzt und ausgerichtet. Stellen Sie sicher, dass die Steine sowohl horizontal (waagerecht) als auch vertikal (lotrecht) korrekt positioniert sind.
  4. Einhaltung der Fugenbreite: Achten Sie darauf, dass die Fugenbreite zwischen den Steinen gleichmäßig ist. Dafür können Fugenkreuze oder Distanzstücke verwendet werden.
  5. Überprüfung der Ecken: Besonders an den Ecken ist darauf zu achten, dass diese im rechten Winkel sind. Eine Maurerschnur kann helfen, die Steine in einer geraden Linie zu halten.
  6. Nachjustieren: Während der Mörtel noch nicht ausgehärtet ist, können die Steine noch nachjustiert werden, um eine perfekte Ausrichtung zu gewährleisten.

Für eine detailliertere Anleitung und visuelle Hilfestellung können Sie sich auch Online-Tutorials und Anleitungen anschauen.

Was nimmt man am besten zum Mauern?

Für das Mauern können verschiedene Arten von Mauersteinen verwendet werden, je nachdem, welche Eigenschaften für das Bauvorhaben gewünscht sind. Hier sind einige gängige Optionen:

  • Mauerziegel: Auch bekannt als Backsteine oder Klinker, sind traditionell und haben gute Tragfähigkeit sowie Wärmedämmung. Sie sind in verschiedenen Formaten und Festigkeiten erhältlich (Fertighaus.de).
  • Porenbetonsteine: Diese sind leicht zu bearbeiten, haben gute Wärmedämmungseigenschaften und sind für die Errichtung von tragenden und nichttragenden Wänden geeignet (HORNBACH).
  • Kalksandsteine: Sie bieten eine hohe Druckfestigkeit und sind feuerbeständig, was sie zu einer guten Wahl für tragende Wände macht (Bauteam GmbH).
  • Leichtbetonsteine: Diese Steine sind leichter als herkömmlicher Beton und bieten eine gute Wärmeisolierung.
  • Betonsteine: Sie sind sehr stabil und eignen sich für eine Vielzahl von Bauvorhaben.

Die Wahl des richtigen Steins hängt von den spezifischen Anforderungen Ihres Projekts ab, wie z.B. der Notwendigkeit von Wärmedämmung, Schallschutz, Feuerbeständigkeit oder der Tragfähigkeit. Darüber hinaus sollten Sie auch die örtlichen Bauvorschriften und Standards berücksichtigen, die bestimmte Materialien oder Bauweisen vorschreiben können.

 

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