Hängematte selbstgebaut: Anleitung, Materialien, Werkzeuge

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So baust du deine eigene Hängematte für den Garten, Balkon oder dein Zuhause – Ein DIY-Projekt voller Kreativität und Erholung

Statt eine teure Hängematte zu kaufen, kannst du auch deine eigene Hängematte selbst bauen – eine kreative und lohnende DIY-Aufgabe, die nicht nur persönlichen Stil, sondern auch handwerkliches Geschick erfordert. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du mit ein paar einfachen Materialien und ein wenig Zeit deine eigene Hängematte gestalten kannst, die perfekt in deinen Garten, auf deinen Balkon oder in dein Zuhause passt. Tauche ein in dieses spannende Projekt und genieße bald deine eigene selbstgemachte Hängematte!

Hängematte selbstgebaut: Anleitung, Materialien, Werkzeuge

Sie verleiten einfach zum Faulenzen, Hängematten. Man bekommt sie in den verschiedensten Ausführungen. Als gewebte und geflochtene Exemplare oder als wahre Wunder der Handwerkskunst. Das merkt man dann allerdings auch am Preis. Warum nicht einmal so ein schönes Stück Selbermachen? Sie brauchen soliden, festen Stoff, strapazierfähige Seile und eine Nähmaschine.

Ihre eigene Hängematte können Sie ganz auf Ihre Körpergröße zuschneiden. Eine gute Idee ist es, einen Stoff auszuwählen, dessen Muster zu den Bezügen Ihres Gartenmobiliars paßt. Wenn es an starken Bäumen im Garten fehlt, hilft man sich mit starken Schraubhaken, die mit passenden Dübeln in der gewöhnlichen Zimmerwand ausreichenden Halt finden.

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Außer Flechtwerk und starken Baumwollgeweben eignen sich auch feste, strapazierfähige Polsterstoffe für Ihre Hängematte. Darunter finden Sie eine reiche Auswahl an modischen Mustern.

 

Stoffbedarf für die Hängematte ermitteln

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Schneiden Sie die Stoffkanten der schmalen Seiten gerade. Bei unifarbenen Stoffen nehmen Sie ein Geodreieck zur Hilfe – nicht immer ist der Fadenlauf rechtwinklig. Alle 18 cm werden die Einschnitte für die Stofflaschen markiert.

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Ein Geodreieck hilft auch, die Länge der Einschnitte – 30 cm – rechtwinklig anzuzeichnen. Richten Sie sich beim Einschneiden nach dem Fadenverlauf bzw. dem Stoffmuster. Die Schneiderkreide lässt sich später ausbürsten oder auswaschen.

Wenn Sie sich für einen schlichten Stoff entscheiden, ist Nessel schwerer Qualität eine gute Wahl. Dieser Stoff ist in Breiten bis zu 360 cm erhältlich. Für Ihre Hängematte sind Sie mit einer Stoffbreite von 140 cm bestens bedient. Segeltuch ist sehr strapazierfähig und Nessel äußerlich sehr ähnlich. Es hat jedoch einen Nachteil. Weil es sehr steif ist, lässt es sich auf einer Haushalts-Nähmaschine nur schwer verarbeiten und ist deshalb nur eingeschränkt empfehlenswert.

Legen Sie die Fertiglänge der Hängematte am besten nach Ihrer Körpergröße fest, und rechnen Sie, um die benötigte Stofflänge zu ermitteln, etwa 60 cm hinzu, denn auf jeder Schmalseite der Stoffbahn sind rund 30 cm Zugabe für Befestigungslaschen erforderlich.

 

Materialliste

  • Seil von mindestens 1 cm Durchmesser, ca. 40 m lang
  • Baumwoll-Seil von 3 bis 5 mm Durchmesser, ca. 20 m lang
  • Nessel schwerer Qualität oder fester Bezugstoff
  • Starkes Nähgarn
  • Fransenborte zum Verzieren der Längskanten

 

Schnittkanten begradigen

Unsaubere Stoffkanten erschweren das Abmessen und Nähen. Sie sollten daher zunächst die Schnittkanten mit der Stoffschere begradigen. Legen Sie Schneiderkreide, Nähnadeln der Stärke 90 bis 120, ein Maßband, ein Geodreieck und ein scharfes Messer bereit, damit Sie sämtliches Werkzeug für die Arbeit in Griffnähe haben.

Die schmalen Stoffseiten werden in gleichmäßige Abschnitte von etwa 18 cm Breite unterteilt. Markieren Sie die Abschnitte mit Schneiderkreide, und zeichnen Sie an den Marken 30 cm lange Einschnitte für die Befestigungslaschen an. Durch diese werden später die soliden Halteseile gezogen.

 

Säumen der Hängematte

Die Herstellung einer Hängematte erfordert keine aufwendigen Näharbeiten. Sie können sich also ganz darauf konzentrieren, die wenigen nötigen Nähte mit größter Sorgfalt auszuführen. Zunächst werden alle Stoffkanten umsäumt, um das Ausfransen des Stoffes zu verhindern. Schlagen Sie die Kanten etwa 1 cm breit um. An den Enden der Einschnitte wird der Stoff besonders stark belastet. Doch auch hier gibt in Zickzack-Stichen geführtes, kräftiges Nähgarn ausreichende Festigkeit.

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Die offenen Kanten des Stoffes werden umgeschlagen und mit Zickzack-Stichen umsäumt.

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Die Kanten der Einschnitte werden doppelt umgeschlagen und mit einfachem Steppstich festgenäht.

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Damit die Enden der Einschnitte nicht ausreißen, mehrfach mit Zickzack-Stichen umketteln.

 

Solide Laschen für die Halteseile nähen

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1. Die oberen Kanten der Abschnitte für die Laschen schlagen Sie von links (offene Stoffkante soll oben liegen) etwa 2 bis 3 cm ein. Stoffbruch glattstreichen.

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2. Den Saum ein weiteres Mal umschlagen, diesmal bis kurz vor das Ende des Einschnitts. Saum mit Stecknadeln durch alle drei Stofflagen feststecken.

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3. Mit einfachem Steppstich wird der Saum festgenäht. Um eine gerade Naht zu erhalten, führen Sie das Füßchen genau parallel zum Stoffbruch.

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4. Stoff wenden und von der anderen Seite eine zweite Naht setzen. Ein dünner Kreidestrich erleichtert es Ihnen, die Naht ganz gerade zu führen.

Die rund 18 cm breiten Stofflaschen an beiden Schmalseiten der Hängematte, durch die später das Halteseil gezogen wird, haben Sie bereits beim Säumen vorbereitet. Nun müssen sie noch umgenäht werden.

Schlagen Sie Abschnitt für Abschnitt doppelt ein – zunächst etwa 3 cm weit und dann bis kurz unter das Einschnitt-Ende. Achten Sie darauf, dass Sie alle Laschen gleichmäßig einschlagen. Die Laschen werden zweifach festgenäht.

Setzen Sie eine Naht in 1 cm Abstand vom unteren Laschen Rand, die zweite 9 cm vom oberen Laschen Rand entfernt. Damit die erste Naht möglichst gerade gelingt, sollten Sie sich am Stoffbruch (umgeschlagene Kante) orientieren. Für die zweite Naht ziehen Sie mit Lineal und Schneiderkreide einen Orientierungsstrich, oder Sie benutzen einen Abstandhalter, der am Füßchen der Nähmaschine befestigt wird.

Die Nahtenden sollten Sie gut sichern – mehrmals vor- und zurück nähen. Für feste Baumwolle bzw. Nessel brauchen Sie stärkere Nadeln als für leichte Gardinenstoffe. Gerade beim Nähen von mehreren Lagen Stoff ist die Gefahr groß, dass die Nadel abbricht.

Das gleiche Missgeschick passiert, wenn Sie den Stoff zu stark ziehen. Daher verwenden Sie am besten eine Nadel mit der Nenn-Nummer 90 bis 120. Um sich die Arbeit weiter zu erleichtern, sollten Sie synthetisches Nähgarn einfädeln. Baumwollfaden reibt leicht auf.

 

Tipp Holzstab Einziehen

Damit sich die Hängematte ganz klein zusammenfalten und gut verstauen lässt, verwenden wir für die Aufhängung ausschließlich Halteseile. Wenn Sie die Hängematte aufgerollt verstauen wollen, können Sie durch die Laschen einen stabilen Holzstab ziehen, die Seil-Enden werden dann durch Bohrungen im Stab gezogen und mit Knoten gesichert. So ergibt sich eine stabile Aufhängung.

 

Seil durch die Laschen ziehen und Schlaufen formen

Nachdem Sie auf beiden Seiten die Laschen genäht, die Nahtenden gut befestigt und alle Fäden abgeschnitten haben, wird das Halteseil durchgezogen. Sie benötigen für jede Seite etwa 20 m Seil.

Ziehen Sie das Seil zunächst glatt durch alle Laschen und etwa 1,80 m weit aus der letzten Lasche heraus. Beginnen Sie an dieser Seite der Hängematte damit, über dem Einschnitt eine Schlaufe von etwa 1 m Länge herauszuziehen. Dazu halten Sie das Seil am 1,80 m weit herausstehenden Ende fest und ziehen es von der anderen Seite nach, bis die Schlaufe die gewünschte Länge erreicht hat. So ziehen Sie über jedem Einschnitt eine Schlaufe hoch.

Da das Seil sehr rau ist, müssen Sie ein wenig aufpassen, wenn Sie es über Nahtenden ziehen. Der Nähfaden kann gerade an solchen Stellen schnell aufgescheuert werden. Setzen Sie sich bei dieser Arbeit am besten auf den Fußboden, und legen Sie den Stoff flach aus. So ist es leicht, die Schlaufen nebeneinanderzulegen und zu prüfen, ob alle die gleiche Länge haben.

Die Seil-Enden werden durch einen Rundtörn mit zwei halben Schlägen gesichert. Wie dieser Knoten gemacht wird, sehen Sie weiter unten. Sind beide Enden gut gesichert, nehmen Sie sämtliche Schlaufen einer Schmalseite in eine Hand und ziehen die vier mittleren etwas heraus.

So ist die Aufhängung an den Außenkanten stärker gespannt. Dadurch hält die Hängematte leichter das Gleichgewicht, was verhindert, dass der Stoff bei belasteter Matte nach außen klappt.

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1. Sind alle Laschen fertig, wird das Seil, an dem die Hängematte später hängt, durchgezogen.

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2. Ist das Seil glatt durchgezogen, ziehen Sie über den Einschnitten einzelne Schlaufen heraus.

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3. Sie halten das Seil auf einer Seite fest und ziehen am anderen Ende, bis die Schlaufe ca. 1 m lang ist.

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4. Arbeiten Sie auf dem Boden – so lässt sich die Größe der Schlaufen gut vergleichen.

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5. Auf jeder Seite sollen etwa 2 m Seil stehenbleiben. Die Enden brauchen Sie zum Verknoten.

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6. Das Seil ein zweites Mal durch die letzte Lasche ziehen – die letzte Schlaufe darf nicht zuziehen.

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7. Die beiden Seilenden werden mit einem „Rundtörn mit zwei halben Schlägen“ gesichert.

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8. Sie nehmen alle Schlaufen in eine Hand. Die vier mittleren werden etwas herausgezogen.

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9. Falls das Seil zu steif ist, formen Sie die Schlaufen mit dem Daumen nach. Schlaufen nicht vergrößern!

 

Schlaufen zu einer Halteschlinge zusammenfassen

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1. Binden Sie das Bündel der Schlaufen mit einem dünnen Seil in der Mitte zusammen.

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2. Um eine feste Halterung zu bekommen, umwickeln Sie die Schlaufen mit einem Baumwoll-Seil.

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3. Die zu Beginn gelegte Sicherungsschlaufe wird auch umwickelt. Sie benötigen ca. 10 m Seil.

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4. Bevor die Schlaufe verschwindet, ziehen Sie das Seilende durch den oberen Teil der Schlaufe.

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5. Wenn die Schlaufen weit genug umwickelt sind, werden sie zu einem dicken Strang zusammengeführt.

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6. Ende und Anfang des Seils werden fest verknotet. Seilenden nicht zu kurz abschneiden.

 

Borte als Meterware

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Um die Kanten aus schlichtem Stoff zu verschönern, nähen Sie eine Möbel- oder Gardinenborte an die langen Seiten der Hängematte. Sie bekommen Borte als Meterware in verschiedenen Farben und Formen. Sie wird mit ein paar Nadeln festgesteckt und anschließend mit der Nähmaschine angenäht. Stellen Sie diese auf Zickzack-Stich ein.

 

Die einzelnen Schlaufen werden zusammengefasst und mit einem dünnen Baumwoll-Seil fest umwickelt. Die Arbeit mit den Seilen bekommt so einen im wahrsten Sinne des Wortes runden Abschluss.

Für jede Schlinge brauchen Sie ungefähr 10 m dünnes Seil. Bevor Sie die Schlaufen umwickeln, werden sie zusammengefasst und oben in der Rundung zusammengebunden. Noch lassen sich verdrehte Seile wieder richtig ordnen. Überprüfen Sie den Sitz der Schlaufen – es wäre ärgerlich, wenn der Komfort der Hängematte aufgrund ungleichmäßig gespannter Seile leidet.

Zur Sicherung des dünnen Seils legen Sie eine 40 cm lange Schlaufe. Sie wird gemeinsam mit den Halteschlaufen umwickelt. Lassen Sie das Seilende etwa 10 cm aus der ersten Wicklung herausstehen. Sie brauchen es, um Anfang und Ende des Seils miteinander zu verknoten.

Das dünne Seil wird einfach um den Schlaufenstrang herumgeschlungen. Wichtig ist dabei nur, dass sich das Seil nicht kreuzt und dass Sie es schön stramm ziehen.

Bevor Sie die Sicherungsschlaufe vollständig umwickelt haben, ziehen sie das Seil hindurch. Nachdem die Schlaufenrundung ganz umwickelt ist, werden die beiden Schlaufenstränge zusammengefasst und gemeinsam umwickelt. Nach etwa zehn Wicklungen verknoten Sie die beiden Seilenden.

 

Aufhängen der Hängematte

Um die Hängematte zu befestigen, können Sie die Schlinge beispielsweise über einen Ast ziehen, oder Sie führen ein dünneres Seil durch die Schlinge und knoten es am Baum fest.

Wenn Sie die Hängematte an Haken festmachen wollen, gilt es, diese fest zu verankern. In Mauerwerk setzen Sie Dübel. Achten Sie darauf, dass Sie beim Bohren nicht auf eine Fuge treffen – Sie erkennen das am Bohrmehl. Nur im Stein findet der Dübel ausreichenden Halt.

Suchen Sie ein schattiges Plätzchen für Ihre Hängematte, an dem Sie kein Lärm stört. Dann steht Ihrer ersten Siesta „in der Schwebe“ nichts mehr im Wege.

 

Selbstgefertigte Randverzierung

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1. Die verschieden langen Troddeln geben Ihrer Hängematte einen orientalischen Touch.

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2. Wickeln Sie einen Wollfaden um ein Stück Pappe. Dessen Größe bestimmt die Länge der Troddeln.

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3. Sie schieben die Wollschlaufen von der Pappe und umwickeln sie unterhalb der Schlaufenmitte.

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4. Mit einem durch die Schlaufen gezogenen Band (im Bild weiß) wird die Mitte fixiert.

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5. Die langen Woll-Troddel werden mit ein paar Stichen direkt an der Stoffkante befestigt.

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6. Die kleinen Troddeln werden auf eine Schmuckkordel aufgezogen und mit Holzperlen verziert.

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7. Damit Troddeln und Perlen nicht verrutschen, werden sie durch einen Knoten gesichert.

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8. Die Schmuckkordel zunächst feststecken, um die Höhe der kleinen Troddeln anzugleichen.

 

Rundtörn Knoten

Um die Hängematte an einem Ast zu befestigen, ist ein sicherer Knoten gefragt. Der „Rundtörn“ ist genau das richtige für solche Fälle. Dieser Knoten wird außerdem verwendet, um die Enden der Halteschlaufen sicher zu verknoten.

Die Zeichnungen machen klar, wie der Rundtörn geschlagen wird – deutlicher, als viele Worte das könnten. Üben Sie den Knoten ein paar mal, damit Sie sicher sein können, dass Sie sich während der Siesta nicht unversehens samt Hängematte eine Etage tiefer wiederfinden.

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„Rundtörn“ sagt der Seemann zu dieser Art, ein Seil zu knoten. Links ist das freie Seilende.

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Das linke Seilende wird um das Herabhängende (rechte) von vorn nach hinten herumgeschlungen.

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Der „zweite Schlag“, Das Seilende wird von vorn nach hinten geführt, nach vorn geholt und festgezogen.

 

Fragen und Antworten

In welcher Hängematte liegt man am besten?

Die Wahl der besten Hängematte hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem beabsichtigten Gebrauch, persönlichen Vorlieben und dem Material. Für den täglichen Gebrauch als Bettersatz wird eine Hängematte mit bestem Gewebe und großer Liegefläche empfohlen, wie auf Hamacama beschrieben. Wenn es um Premium High End Hängematten geht, wird die handgearbeitete Hängematte Fat Hammock als eine der besten Optionen im Hängematten Test genannt. Für den Outdoor-Bereich könnte die Doppel-Hängematte von La Siesta, die für sehr viel Komfort im Garten sorgt, eine gute Wahl sein, wie von GQ Germany empfohlen. Letztlich sollte die Entscheidung basierend auf den individuellen Bedürfnissen wie Größe, Material und Einsatzort getroffen werden.

Wie befestigt man eine Hängematte am Baum?

Um eine Hängematte sicher an einem Baum zu befestigen, können Sie spezielle Baumgurte verwenden, die den Baum schützen und gleichzeitig eine feste und zuverlässige Aufhängung bieten. Hier ist eine grundlegende Anleitung, wie Sie vorgehen können:

  1. Baumgurte verwenden: Wählen Sie zwei Bäume aus, die stark genug sind, um Ihr Gewicht und das der Hängematte zu tragen und die im richtigen Abstand zueinander stehen. Die empfohlene Entfernung zwischen den Bäumen sollte etwa 3 bis 4 Meter betragen, je nach Länge Ihrer Hängematte und der gewünschten Spannung.
  2. Gurte anbringen: Wickeln Sie die Baumgurte um jeden Baumstamm und befestigen Sie sie gemäß der Anleitung des Herstellers. Die Gurte sollten in einer Höhe von etwa 1,5 bis 2 Metern über dem Boden angebracht werden. Achten Sie darauf, dass die Gurte fest sitzen und nicht verrutschen.
  3. Knoten und Karabiner: Verwenden Sie zum Befestigen der Hängematte an den Gurten geeignete Knoten, wie den Palstek oder den Achterknoten, die sich gut eignen, um Seile sicher zu befestigen. In die freie Schlinge des Knotens oder des Gurtes können Sie dann einen Karabiner einhängen, an dem die Hängematte befestigt wird.
  4. Hängematte einhängen: Hängen Sie die Hängematte mit den Karabinern oder den am Ende der Hängematte angebrachten Schlaufen in die Baumgurte ein.
  5. Höhe und Spannung einstellen: Achten Sie darauf, dass die Hängematte nicht zu straff gespannt ist, um einen angenehmen Liegekomfort zu gewährleisten und gleichzeitig die Bäume zu schonen. Die Hängematte sollte eine leichte Biegung (Banana-Form) haben, wenn sie leer ist.

Diese Informationen basieren auf den empfohlenen Methoden zur Befestigung von Hängematten.

Ist eine Hängematte gut für den Rücken?

Eine Hängematte kann durchaus positive Effekte auf den Rücken haben. Wenn man sich leicht diagonal zur Achse der Hängematte legt, wird der Rücken besonders gut entlastet, was als die brasilianische Liegetechnik bekannt ist (Haengematte.org). Die richtige Liegetechnik in einer Hängematte kann Verspannungen vorbeugen und den Rücken entlasten, da sie sich der Form des Rückens anpasst und ihn in Bewegung hält (FOCUS.de). Allerdings sollte man beachten, dass längeres Liegen in einer Hängematte für manche Menschen zu Rückenproblemen führen kann, daher ist es wichtig, die persönliche Verträglichkeit und den Liegekomfort individuell zu beurteilen (Welt der Hängematte).

 

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