Papierknöpfchen gehören zu den schönsten Trockenblumen

Papierknöpfchen sind zarte Pflanzen, sie werden selten größer als 50 cm, im Verhältnis dazu sind ihre Blätter überraschend klein

Papierknöpfchen (Ammobium alatum) sind ganz einfache, hübsche, niedliche Trockenblumen. Sie sind problemlos auf dem Balkon oder der Terrasse zu halten und sollten kurz vor dem Aufgehen gepflückt werden.

Papierknöpfchen gehören zu den schönsten Trockenblumen

Papierknöpfchen gehören zu den schönsten Trockenblumen

Papierknöpfchen sind sehr schöne, attraktive wie dekorative Blumen. Sie blühen reichlich und häufig. Und sie sind gleichermaßen als Sommer – wie auch als Winterstrauß verwendbar. Ursprünglich kommt diese Pflanze aus Australien und Neuseeland. Dort wird sie als Staude gehalten, die weit verbreitet ist, auch als wilde Pflanze. Bei uns hingegen ist sie ausschließlich eine einjährige Sommerpflanze, die in jedem Jahr neu gesät werden muss.

 

Sandige Erde und viel Sonne

Der lateinische Name des Papierknöpfchens – Ammobium alatum – setzt sich zusammen aus ammos = Sand und bios = Leben. Daraus ergibt sich:

Die Pflanze benötigt einen sandigen Standort (oder einen andersartigen trockenen Platz) und viel Sonne. Das Papierknöpfchen wird maximal 50 cm groß. Charakteristisch sind die kleinen, weißfilzigen Blätter. Die Blüten sind in recht kleinen Körben versammelt, die am Ende von verzweigten Stielen sitzen. Sie ähneln Strohblumen, haben jedoch eine leuchtend gelbe Mitte. Sie können in einem warmen Herbst bis weit in den Oktober hinein blühen.

 

Leichte Trocknung

Papierknöpfchen sind leicht und problemlos zu trocknen. Kurz vor dem Aufgehen der Blüten sollten sie geschnitten werden, dann, wenn die gelbe Blumenscheibe noch nicht sichtbar ist. Geschieht das später, würden sich die Blüten so weit öffnen, dass sie nicht mehr so schön aussehen. Getrocknete Papierknöpfchen eignen sich sehr gut, die blühende Zeit des Sommers zu verlängern.

Papierknöpfchen

Papierknöpfchen

Papierknöpfchen bevorzugen sandige Plätze. Deshalb heißen sie auch „Sandimmortellen“

 

Trocknen und Aufbewahren

Die beste Erntezeit für Papierknöpfchen ist immer kurz vor dem Öffnen der Blüte. Sie sollten die Pflanze also den ganzen Sommer hindurch sorgfältig beobachten, um gegebenenfalls schnell mit der Schere zur Hand zu sein. Das Ergebnis ist dann ein wunderschöner Strauß, der seine Form und seine Farbe den ganzen Winter hindurch bewahrt.

Nach dem Schnitt müssen die Blumen zunächst trocknen, das ist besonders wichtig für die Haltbarkeit. Dazu werden die Stiele zu kleinen Sträußen zusammengebunden und kopfunter in einen warmen und trockenen Raum gehängt; jedoch auf keinen Fall in die direkte Sonne. Die Trocknung dauert mehrere Wochen. Geduld lohnt sich in jedem Fall. Kontrollieren Sie die Sträuße häufiger, und lockern Sie eventuell die Bindung. Damit verhindern Sie Fäulnis.

Bildet sie sich dennoch, müssen Sie die befallenen Blumen leider wegwerfen und den Rest sehr locker, eventuell sogar einzeln weitertrocknen. Ist dieser Vorgang beendet, können Sie die Papierknöpfchen gemeinsam mit anderen geeigneten Blumen zu attraktiven Sträußen arrangieren.

 

Ratschläge Gesundheit

Hängende Blütenköpfe und dann abfallende Blüten können eine Folge von Schimmelpilz sein. Schneiden Sie die befallenen Blüten ab, und behandeln Sie die restliche Pflanze mit einem speziellen SchädlingsbekämpfungsmittelPapierknöpfchen.

Weißer Belag an den Blüten ist zumeist Mehltau. Auch hier wird nur ein spezielles Pilzbekämpfungsmittel tatsächlich Wirkung zeigen.

Schwache Keimfähigkeit ist auf zu frühe Aussaat im Frühjahr zurückzuführen. Nicht vor April säen!

Fäulnisbildung in und an trockenen Sträußen: Die Trockenzeit war zu kurz, Sie haben noch feuchte Blumen zu Sträußen arrangiert. Der Fehler ist nicht mehr auszubessern.

 

 

Tipp Einkaufen

Papierknöpfchen werden fast ausschließlich als Samen in Tüten verkauft. Achten Sie auf das Verfallsdatum.

 

Lebensdauer:

Als einjährige Sommerpflanzen auf dem Balkon, der Terrasse, im Garten. Im getrockneten Zustand natürlich länger haltbar.

Saison:

Zwischen Juli und September. Getrocknet: immer.

Schwierigkeitsgrad:

Sehr einfach.

Papierknöpfchen

Papierknöpfchen

Die Blüten sitzen in kleinen Büscheln. Sie kommen im Hochsommer: zwischen Juli und September

 

Kurze Hinweise

Größe und Wuchs

Papierknöpfchen sind zarte Pflanzen. Sie werden selten größer als 50 cm. Im Verhältnis dazu sind ihre Blätter überraschend klein.

Blüte und Duft

Die Pflanze blüht ab Mitte Juli bis September, manchmal sogar bis Mitte Oktober. Die weißen Blüten duften kaum.

Licht und Temperatur

Papierknöpfchen benötigen einen hellen und sonnigen Platz, möglichst ohne jeglichen Schatten.

Erde und Umpflanzen

Empfehlenswert ist eine leichte, sandige und gut drainierte Erde. Es muss nicht umgepflanzt werden.

Gießen und Düngen

In der Wachstumsperiode können auch draußen stehende Pflanzen gegossen werden. Kübelpflanzen brauchen regelmäßig Gießwasser. Von Zeit zu Zeit dem Gießwasser Flüssigdünger zugeben.

Schneiden

Kein Schnitt.

Vermehren

Ausschließlich durch Samen.

Umgebung

Papierknöpfchen sind zarte Pflanzen. Darum möglichst viele aussäen, weil nicht alle wirklich „erwachsen“ werden. Sie wirken auf dem Balkon, der Terrasse, aber auch im Blumenkasten sehr dekorativ. Als Trockensträuße beleben sie die Winterzeit.

 

Weitere Trockenblumen

1 Katzenpfötchen sind ganz niedrige Steingartenpflanzen

2 Kugelamarant, besonders gut zum Trocknen geeignet

3 Lampionblume, ein hübscher Schmuck in Trockensträußen

4 Mähnengerste, ein dekoratives Gras, am besten in der Sonne

5 Papierblume, eine einjährige Pflanze, etwa 40-50 cm groß