Obstbäume für den eigenen Garten

Durch Form, Blüte und Früchte sind die Obstbäume das ganze Jahr über ein schöner Anblick, Sie können aus verschiedenen Baumformen wählen

Obstbäume; Beobachten Sie in einem bestehenden Obstgarten, in welcher Periode es keine Früchte gibt, und schreiben Sie diese Daten auf.

Obstbäume für den eigenen Garten

Obstbäume für den eigenen Garten

Wenn Sie ziemlich genau wissen, wann ihre Bäume Früchte tragen, können Sie eventuell einige frühe oder späte Sorten hinzufügen.

Baumgärten sind gut zu pflegen, und oft ist es kein Problem, einen Baum umzusägen und durch einen jungen zu ersetzen – auch wenn das nicht für Alle und Einzel stehende Zierbäume gilt.

 

Der Standort

Für die Produktion von gut gereiften Früchten wie Pfirsich, Aprikose und anderen wärme liebenden Gewächsen sind Mauern notwendig.

Die Lage der Mauer darf variieren von Südost bis Südwest in der prallen Sonne. Nicht nur die Kraft des kälteren Nordwindes wird dadurch gebrochen; die Mauer nimmt tagsüber Sonnenwärme auf, die nachts wieder abgegeben wird. Die Bäume haben dann nicht mehr unter Frühjahrs Nachtfrost zu leiden, und im Herbst haben die Früchte mehr Gelegenheit zu reifen.

Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen, Feigen, Maulbeeren und so weiter gedeihen besser an einer Mauer. Die flach angebundenen Zweige und Äste (während des Wachstums der jungen Pflanze wöchentlich kontrollieren und anbinden) bekommen alle gleich viel Sonne und werden nicht von anderen Zweigen überschattet.

 

Die Formgebung

Die Form eines Gartens kann verschiedenartig betont werden. Das Beschneiden der Obst-BäumeObstbäume in der Form eines Spaliers verleiht dem Garten einen strafferen Charakter. Anfang dieses Jahrhunderts war dies die übliche Schnitt Methode, die nach dem Zweiten Weltkrieg total verschwunden ist. Nur einige Schnurbäume sind aus jener Periode erhalten geblieben. Gerade für kleine Gärten eignet sich diese Schnitt Methode. An jedem Weg oder als Trennung zwischen zwei Garten Abschnitten können so Äpfel und Birnen gezogen werden, ohne dass sie viel Platz einnehmen.

 

Durch Form, Blüte und Früchte sind die Obstbäume das ganze Jahr über ein schöner Anblick.

Am besten wählen Sie Obstbäume, die auf eine schwach wachsende Unterlage gepfropft wurden. Dabei wachsen die Wurzeln nicht zu weit vom Stamm, so dass Düngung um den Stamm auch direkten Einfluss auf die Fruchtbildung hat. Wegen des kleinen Wurzelwerkes sind diese Bäume zu stützen.

Die Veredelungsstelle darf bei der Pflanzung nicht unter die Erde kommen. Der Boden soll gut dräniert sein. Wegen des Ungeziefers, aber auch, um Trockendünger in der Erde untergraben zu können, dürfen Bäume nicht in einem Rasen stehen, sondern lieber am Rand oder in einem Beet. Hohes Gras um den Stamm herum ist immer schlecht: Machen Sie um den Stamm einen Kreis mit einem Durchmesser von mindestens 80 cm und halten Sie diesen gras – und unkrautfrei. So ein Kreis kann mit niedrigen Stauden, wie Frauenmantel, oder mit Zwiebelgewächsen wie der Narzisse bepflanzt werden.

 

Obstbäume, Formen bei Äpfeln und Birnen

Beim Kaufen von Obstbäumen denken wir zuerst an den Fruchtertrag. Natürlich ist das wichtig, aber die Form des Baumes ist ebenfalls zu bedenken. Im einen Garten kann man unter den Bäumen sitzen, im anderen gibt es keinen Platz für hohe Bäume. Im Ziergarten ist die Form des Baumes genauso wichtig wie der Fruchtertrag. Sie können aus verschiedenen Baumformen wählen:

 

Hochstamm

Das ist ein Baum, bei dem in 2 m Höhe die Äste anfangen. Für mittelgroße Gärten, worin Sie doch einen Baum pflanzen möchten, können Sie sich für so einen Hochstammobstbaum entscheiden. Das Obst kann man nur auf einer Leiter pflücken. Unter dem Baum kann eine Terrasse angelegt werden.

 

 

Halbstamm

Die Seitenäste treiben ab einer Höhe von 75 cm. Diese Baum Form ist die am meisten verkaufte bei Obstbäumen. Bei diesen Bäumen ist es noch möglich, das Gras darunter zu mähen. Stellen Sie neben den Baum einen Pfahl, der ihn in den ersten Jahren stützen kann.

 

Strauchform

Die Äste verzweigen sich schon am Boden. Setzen Sie den Strauch zwischen der anderen Bepflanzung ein oder pflanzen Sie Erdbeeren darunter. Am besten säen Sie kein Gras, weil beim Mähen Probleme entstehen könnten. Als Stütze brauchen Sie keinen Pfahl, ein Bambusstock reicht.

 

Schnurbaum

Das sind Bäume, bei denen die Äpfel oder Birnen nur am Haupt Ast wachsen. Sie beanspruchen nur wenig Platz und können sogar in einem Topf gezogen werden. Die Schnurbäume wachsen langsam auf der Unterlage, auf die sie gepfropft wurden.
Wegen der geringen Wurzelmenge ist permanent ein (schmaler) Pfahl als Stütze notwendig.

 

Weitere Obstpflanzen

1 Knorpelkirschen oder Knuppern sind spätreifende Kirschen

2 Haselnuss, robuste Sträucher mit Früchten zum Knabbern

3 Walnuss, eine schmackhafte Herbstfrucht