Albertine, eine betörend duftende Kletterrose

Die überaus reichblühende Rose Albertine eignet sich besonders gut für Säulen und Rosenbögen, sie gehört zu den Ramblerrosen

Albertine ist eine einmal blühende Kletterrose. Sie gehört zu den Ramblerrosen. Das sind klein blumige Kletterrosen, die weichere Triebe besitzen als die sogenannten Climber.

Albertine, eine betörend duftende Kletterrose

Albertine, eine betörend duftende Kletterrose

Die Rose gibt es seit 1921. Bis heute wird sie von sehr vielen Rosen Liebhabern geschätzt. `Albertine‘ gilt als eine der besten Rankrosen, die für eine Ramblerrose ungewöhnlich große Blüten besitzt.

 

Farbe und Form

Die kupferfarbenen Knospen öffnen sich zu pastelligen apricot farbenen Blüten. Die 8 cm großen, mit 20 Blütenblättern locker gefüllten Blüten stehen einzeln oder in Büscheln. Die Rose duftet stark, aber sehr angenehm. Sie beginnt im Frühsommer zu blühen und zeigt dann einen langanhaltenden, überaus üppigen Flor. Der kräftige Wuchs, das dunkelgrüne, sehr gesunde Laub und die karminrot gefirbten Neutriebe ergänzen die Schönheit der Blüten. Die langen Ranken tragen kräftige Stacheln.

Albertine

Albertine

Albertine‘ rankt sich mühelos an jedem Spalier empor

 

Verwendung

Nicht all zu viele Rosen eignen sich so hervorragend für Säulen und Rosenbögen wie `Albertine‘. Aber auch an Spalier und Pergola bietet sie einen außerordentlich dekorativen Anblick.

Wichtig ist, dass Sie die Triebe sorgfältig festbinden und sie immer wieder so richten, dass keine Lücken entstehen. Zudem sollten Sie die Rose so wenig wie nur möglich schneiden. Wenn Sie genügend Platz im Garten haben, können Sie die strauchartig verzweigt wachsende Rose sogar ohne jede Stütze freistehend in den Garten pflanzen. Sie müssen ihr dann aber sehr viel Platz zugestehen.

Große Sichtschutzzäune überrankt `Albertine‘ mühelos und bildet mit ihren unzähligen, schönen Blüten eine bezaubernde Märchenhecke. Für sehr raue Lagen ist diese Rose nicht sehr gut geeignet. Ohne wirksamen Winterschutz kann es zu Frostschäden kommen. Wenn Sie `Albertine‘ für die Vase schneiden, nehmen Sie am besten Triebe mit Blütenknospen, die sich gerade öffnen.

Albertine

Albertine

‚Albertine‘ am Rosenbogen mit Stauden und anderen Rosen

 

Ideale Begleitpflanzen

In Gesellschaft mit anderen Rosen sollte ‚Albertine‘ immer im Mittelpunkt stehen. Geeignet als Partner sind niedrig-wachsende Strauchrosen und Beetrosen. Bei Stauden als Begleitpflanzen wählen Sie kräftige Farben, wenn Sie Kontraste mögen. Lieblicher wird das Arrangement, wenn Sie zarte Farben wählen. Pflanzen Sie nie das Stachelnüssen unter die Rose. Es kann mit seinem Wurzelfilz die Rose regelrecht erwürgen.

 

 

Einpflanzen und Pflegen

Das brauchen Sie:

‚Albertine‘ mit blanken Wurzeln, Spaten, SäulengerüstAlbertine, Kompost, Hornmehl

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Zuerst das Gerüst

Bauen Sie zuerst das Gerüst der Säule auf. Alle Materialien dafür gibt es im Baumarkt. Verankern Sie die Streben fest im Boden

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Bereiten Sie den Boden vor

Bereiten Sie den Boden vor: Pflanzloch ausheben und die Erde mit Kompost (1:1) und einer Handvoll Hornmehl gut vermischen.

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Holzstab in das Loch stecken

Stecken Sie einen Holzstab in das Loch. Daran die Rose nach oben führen. Rose einsetzen, Veredelungsstelle 5 cm unter der Erde.

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Pflanzloch mit Erde auffüllen

Pflanzloch mit Erde auffüllen. Gut angießen. An die Streben Katzenminze und Lavendel pflanzen. Sie helfen, Schädlinge fernzuhalten.

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Beschneiden

Schneiden Sie im nächsten zeitigen Frühjahr nur tote, schwache oder kranke Zweige ab. Die Rose möglichst wenig schneiden.

 

Tipp

‚Albertine‘ benötigt Winterschutz! Wickeln Sie die ganze Rose in Strohmatten ein. Füllen Sie zudem in die Mitte der Säule viel Laub ein.

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Einkaufstipp

Kaufen Sie nur eine Rose, die mehrere Triebe besitzt. Die Wurzeln müssen gesund und gut entwickelt sein. Kaufen Sie nie eine Pflanze, die nur zwei Triebe besitzt oder schon ausgetrieben hat. Nehmen Sie auch keine Rose mit brüchigen Wurzeln.

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Licht und Boden

Sonne. Am besten steht `Albertine‘ an einem Platz mit Morgen – und Nachmittagssonne. Nährstoffreicher Boden. In lockerem, durchlässigem und humosem Boden zeigt diese Rose ihre auffallend große Blüh Kraft.

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Tipp

Pflanzen Sie nie neue Rosen an einen Platz, an dem über Jahre Rosen gestanden haben. Wenn es doch nötig ist, den Bereich drei Spaten tief ausgraben und frische Erde einfüllen. Für die Vase die Rose noch knospig abschneiden.

 

Pflege über die Jahreszeiten

Frühjahr

Pflanzen

Setzen Sie die Rose nur in frostfreien, gut vorbereiteten Boden.

Sommer

Pflegen

Schneiden Sie die verwelkten Blüten ab, um eine weitere Blütenbildung zu fördern.

Herbst

Überwintern

Mulchen Sie mit reichlich Kompost. Häufeln Sie Erde rund um den Wurzelhals an. Packen Sie die gesamte Rose rundherum dick in Strohmatten oder Jutesäcke ein.

Herbst

Pflegen

Mulchen Sie mit reifem Kompost. An häufeln als Winterschutz ist meist nicht nötig.

Nächstes Frühjahr

Schneiden

Entfernen Sie den Winterschutz. Schneiden Sie Anfang April abgestorbene und nach innen wachsende Triebe ab. Düngen Sie die Rose mit Kompost.

 

Tipp

Stern ruß kommt manchmal bei ‚Albertine‘ vor. Auf den Blättern zeigen sich unregelmäßige, dunkle Flecken. Übermäßig viele Blätter fallen ab. Vorbeugen können Sie, indem Sie jedes Jahr im Mai vor dem Austrieb mit Hornspänen düngen.

 

Weitere Rosensorten

1 Bibernellrosen – bei uns auch Reichstachelige Rose genannt

2 Bibernell, Maigold, Morgenrot, und andere Rosensorten

3 The-Fairy eine vielblütige Bodendecker Rose, blüht im Sommer