Die richtige Behandlung von Zimmerpflanzen
Die meisten Pflanzen, die im Haus gedeihen sollen, sind Gewächse, die in wärmeren Ländern im Freien wachsen. Sie haben ihren Ursprung in Regenwäldern und
wüstenartigen Gegenden, in Gebirgsregionen und in weiten, offenen Ebenen. Genau wie die Pflanzen, die in unseren Gärten wachsen, bevorzugen auch sie zum
optimalen Gedeihen bestimmte Licht und Feuchtigkeitsverhältnisse. Im Unterschied zu den Gewächsen in unseren Breiten brauchen sie jedoch für gewöhnlich
mehr Wärme und Feuchtigkeit. Das Anliegen der vollgenden Seiten Besteht darin, dem Anfänger auf dem Gebiet der Zimmerpflanzen eine Starthilfe zu geben,
und die Fortgeschrittenen durch Anregungen und Erläuterungen weiteres Wissen zu vermitteln. Hat man erst einmal verstanden, weshalb etwas geschieht, dann
fällt es auch leichter, eine bestimmte Entwicklung bewußt herbeizuführen.
Hydrokultur bei Zimmerpflanzen
Hydrokultur bedeutet, eine Pflanze ohne Erde oder ein anderes Pflanzsubstrat zu kultivieren. Statt dessen verwendet man eine chemisch stabile Substanz als
Haltesubstrat und versorgt die Pflanze über das Wasser mit Nährstoffen. Die Hydropflanze muß seltener gegossen werden (oftmals nur jeden zweiten oder
dritten Monat), und das Risiko, sie zu reichlich zu gießen oder sie vertrocknen zu lassen, ist geringer.
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Probleme mit älteren Zimmerpflanzen
Wenn eine Pflanze älter wird und ihr Wurzelsystem den Blumentopf immer dichter ausfüllt, wird das Substrat buchstäblich aus dem Topfboden herausgepreßt,
so daß immer weniger Substanz zur Versorgung mit Wasser und Nährstoffen übrigbleibt. Das kann selbst bei einer neu gekauften Pflanze der Fall sein, deren
Wurzelballen so eingezwängt ist, daß die Wurzeln aus den Drainagelöchern herauswachsen.
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Blumenampel mit Zimmerpflanzen bepflanzen
Blumenampeln sind im Freien fast das ganze Jahr hindurch überall zu sehen. Als Raumschmuck im Innenbereich findet man sie seltener. Da viele Pflanzen in
einer Ampel ebensogut wachsen wie in einem Topf, gibt es außer praktischen Erwägungen zur Standortwahl und zur Möglichkeit des Gießens nichts, das uns
zögern lassen könnte, Zimmerpflanzen auch einmal auf diese Weise zu präsentieren.
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Gefäße für Topfpflanzen
Die meisten Zimmerpflanzen werden in den Gärtnereien in Plastiktöpfen herangezüchtet. Diese Gefäße erweisen sich für diesen Zweck zwar als praktisch und
bequem, sehen aber in der Wohnung nicht schön aus. Glücklicherweise gibt es eine große Anzahl dekorativer Behältnisse und Übertöpfe, in denen sich die
Pflanzgefäße aus Plastik verbergen oder ersetzen lassen. Die Plastiktöpfe sind am Boden mit Drainagelöchern versehen, durch die überschüssiges Gießwasser
ablaufen kann.
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Der richtige Standort für Zimmerpflanzen
Die meisten Menschen kaufen Zimmerpflanzen spontan und ohne ernsthaft zu überlegen, wo die Gewächse später stehen sollen. Die Wahl der richtigen Pflanze
für den richtigen Standort ist jedoch ein Schlüsselelement für die erfolgreiche Zimmerpflanzenhaltung. Dabei ist auch zu beachten, daß neben der
Raumtemperatur auch die Lichtverhältnisse eine wichtige Rolle spielen.
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Einpflanzen und Umtopfen von Zimmerpflanzen
Zimmerpflanzen werden für gewöhnlich in Töpfen gekauft. Die Arbeit des Einpflanzens haben Sie also nur, wenn Sie aus Samen gezogene Jungpflanzen oder
Zwiebeln, „Knollenzwiebeln" (unterirdische Hypokotylknollen) und Knollen in Töpfe mit Substrat einsetzen. Junge, heranwachsende Pflanzen sollten regelmäßig
größere Töpfe erhalten, damit sie auch genügend Platz haben, um sich ungehindert entwickeln zu können und ihre Wurzeln nicht eingezwängt werden.
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