Die richtige Pflanztechnik im Garten
Zum Einpflanzen gehört mehr als nur das Einsetzen der Pflanze. Wenn die Pflanze gedeihen soll, muß der Boden vorbereitet werden. Richtige Bodenvorbereitung
ist für gesunde Pflanzen unerläßlich. Pflanzen aus der Gärtnerei sind so gezogen, daß sie sich bei Ihnen im Garten etablieren. Beetpflanzen werden entweder
in den Plastikschalen, in denen sie ausgesät wurden, oder in Töpfen angeboten. Stauden, mehrjährige Pflanzen und kleinere Bäume erhält man im Wurzelballen,
mit bloßen Wurzeln oder im Container. Die herkömmliche Pflanzzeit erstreckt sich vom Spätherbst bis in den Frühling hinein, dann nämlich, wenn Laubpflanzen
ruhen und Immergrüne am langsamsten wachsen. Diese Zeit bezieht sich auf Pflanzen, die im Wurzelballen oder mit bloßen Wurzeln ausgeliefert werden.
Containerpflanzen darf man jederzeit einpflanzen, wenn sie nur ausreichend gegossen werden. Bei Frostgefahr sollte man lieber nicht pflanzen. Immergrüne
pflanzt man am besten im Herbst oder im Frühling ein.
Vermehrung durch Wurzelschnittlinge
Wurzelschnittlinge sind kleine Wurzelstücke, die von größeren Mutterpflanzen abgenommen und eingepflanzt werden. Die Schnittlinge bringen Wurzeln, Stiele
und Blätter hervor und bilden schließlich kompakte, neue Pflanzen. Diese Vermehrungsmethode läßt sich jedoch nicht bei allen Pflanzen anwenden
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Pflanzen teilen
Mit Teilen können Sie Ihre Pflanzensammlung am besten vermehren. Pflanzen teilt man zur Pflege und zur Vermehrung. Aus eins mach zwei: So erhält man
gleich mehr Pflanzen. Man verhindert auch, daß Pflanzen zu dicht und üppig wachsen und ermüden. Zu groß gewordene Stauden müssen alle drei oder vier
Jahre geteilt werden, damit sie gesund und kräftig bleiben.
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Stauden und Zwiebelpflanzen teilen
Bei Stauden und Zwiebelpflanzen gibt es mehrere Methoden des Teilens. Mit den Fingern geht es am besten, aber gröber geht es auch. Die Pflanze mit
dem Spaten durchtrennen oder mit der Forke auseinanderreißen. Aber dabei können Krankheiten durch die gerissenen oder abgetrennten Wurzeln in die
Pflanze eindringen.
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Samen von Pflanzen sammeln
Gartenpflanzen geben eine wertvolle Saatgutquelle ab, die man nicht vernachlässigen sollte. So fahren Sie eine ?Samenernte" mit Höchstertrag ein. Die
meisten Gartenpflanzen, Blühpflanzen wie Gemüse, leiten einen Groß teil ihrer Energie in die Samenproduktion. Meist tun sie es vergebens, denn sie
werden am Ende der Saison ausgegraben und auf den Komposthaufen geworfen oder verbrannt, ohne daß daran gedacht wird, diesen wichtigen Aktivposten zu
nutzen.
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Pflanzen im Gewächshaus
Mit einem Gewächshaus sparen Sie Geld, erweitern Ihren Spielraum, und Sie werden Ihre Freude daran haben. Ein Gewächshaus kann die Möglichkeiten und
den Spaß am Gärtnern wesentlich vergrößern. Der Gartenfreund kann Pflanzen heranziehen, Pflanzen züchten, die sonst nicht gedeihen, sowie früh Obst
und Gemüse ernten. Selbst im ungeheizten Gewächshaus wird die Temperatur etwas höher als im Freien sein.
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Anzucht von Beetpflanzen
Nicht alle Pflanzen kommen Jahr für Jahr wieder. Viele sind Ein - oder Zweijährige, die nur einmal blühen und dann entfernt werden. Diese
Beetpflanzen bringen Farbe in Rabatten und Kübel. Sie dienen auch dazu, zeitweise Lücken in einem Beet zu füllen, während man z.B. darauf
wartet, daß eine Staude heranwächst, oder wenn man Mehrjährige ersetzen will, die ausgeblüht und sich wieder unter die Erde in Knollen,
Zwiebeln oder Rhizome zurückgezogen haben.
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Zierpflanzen im Gewächshaus
Helligkeit und regelbare Temperatur machen das Gewächshaus zur idealen ?Kinderstube" für empfindliche Blühpflanzen. Hier gedeihen Begonien, Cinerarien,
Alpenveilchen, Fuchsien und Pelargonien sowie alle Zimmerpflanzen, selbst Orchideen. Bei kälterem Wetter ist ein gutes Heizsystem notwendig.
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Beetpflanzen im Gewächshaus
Im Gewächshaus kann man Beetpflanzen für den Sommer aus Saatgut oder Weichholzstecklingen heranziehen. Das spart nicht nur Geld, sondern
erweitert die Auswahlmöglichkeiten ganz erheblich. Achten Sie jedoch darauf, daß alle Pflanzen vor dem Einpflanzen im Freien abgehärtet
werden.
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Eine Containerstaude richtig einpflanzen
Als Containerpflanzen bezeichnet man Stauden, die in Zuchterde und im Plastiktopf gezüchtet werden. So können sie bei sachgemäßer Pflege ganzjährig
verkauft und eingepflanzt werden. Im Container werden die Wurzeln kaum gestört und das Einpflanzen geschieht weitgehend streßfrei für die Wurzeln.
Den Boden bitte vorbereiten, bevor Sie die Wurzeln der Pflanze der Luft aussetzen.
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Wurzeln und Wurzelballen einpflanzen
Pflanzen mit bloßen Wurzeln sind in der Regel billiger erhältlich. Da die Wurzeln ungeschützt sind, sollten sie sofort eingepflanzt werden. Falls das
nicht geht, im Schatten ein Loch graben, die Pflanze auf die Seite legen, die Wurzeln mit feuchter Erde zudecken und festtreten. Höchstens 2 Wochen
liegenlassen! Pflanzen im Wurzelballen werden im Spätherbst, Winter und im Frühjahr aus der Erde gehoben.
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Frühbeete einfach und preisgünstig anfertigen
Im Prinzip ist ein Frühbeet ein Gewächshaus im Kleinformat. Beinahe alles, was sich im kleinen Gewächshaus machen läßt, dürfte auch im Frühbeet gelingen.
Es schützt die Pflanzen, aber der Gärtner bleibt draußen in der Kälte. Das ist natürlich ein Nachteil. Im Vergleich zu einem Gewächshaus hat das Frühbeet
dennoch einige Vorteile. Zum einen ist es preiswerter und ohne weiteres aus Holzresten, Glas oder Kunststoff anzufertigen.
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Stecklinge schneiden und Pflegen
Viele schöne Gartenpflanzen lassen sich leicht aus Stecklingen ziehen. So können Sie kostenlos Beete und Rabatten füllen. Der Garten kann zu
einem sehr teuren Hobby werden. Doch wenn es Ihnen gelingt, bei Freunden im Garten ein paar Stecklinge zu schneiden und sie dann zu bewurzeln,
werden Sie sich bald im eigenen Garten über jede Menge Pflanzen freuen können. Wie man einfache Stecklinge schneidet, bleibt sich gleich.
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