Möhre, knackiges und vitaminreiches Gemüse
Bei geschickter Sortenwahl können Sie von Juni bis Oktober knackige Möhren ernten. Die einzelnen Möhrensorten unterscheiden sich in der Form der Rüben, der Färbung sowie der Kulturdauer und im Erntezeitpunkt. Lange Möhren haben die typische spitz zulaufende Form. Sie wachsen etwas länger und sind ein bißchen süßer als die kürzeren Sorten. Sie werden am besten in Reihen angebaut. Neuere Züchtungen haben eine abgestumpfte Spitze und ein zartes Herz. Sorten mit kurzen, runden Rüben werden auch als Karotten bezeichnet. Sie eignen sich zum Frühanbau auch in Kübeln und Kästen und haben eine kürzere Kulturzeit. Sie können Möhren auch jung ernten. Sie schmecken aber süßer und enthalten mehr Vitamine und Mineralstoffe, wenn sie vollreif sind. Säen Sie versetzt aus, dann können Sie laufend ernten.
Einpflanzen und Pflegen
Das brauchen Sie:
Aussaat von Februar bis Juli
Aussaat von Februar bis Juli. Graben Sie das Beet um, entfernen Sie Steine und
lockern Sie Erdklumpen. Dann Kompost einarbeiten.
Abstand 20 bis 25 cm
Mit einem Rechenstiel Reihen im Abstand von 20 bis 25 cm ziehen. Die sehr
feinen Möhrensamen mit Sand vermischen und aussäen.
Samen dünn mit Erde bedecken
Samen dünn mit Erde bedecken. Wässern und mit dem Netz abdecken.
Abdeckung entfernen, wenn die ersten Blätter erscheinen.
Wässern Sie das Beet gut
Wässern Sie das Beet gut. Dünnen Sie die Möhren so aus, daß die Rüben
letztlich einen Abstand von 3 bis 4 cm zueinander haben.
Ernten Sie Möhren nach Bedarf
Ernten Sie Möhren nach Bedarf. Das beste Aroma haben sie zur Vollreife.
Möhren mit der höchsten Reife tragen das dunkelste Laub.
Tipp
Möhrensamen keimen sehr spät. Mischen Sie schnellkeimenden
Radieschensamen zum Markieren der Samenreihen unter.
Einkaufstip
Kaufen Sie pilliertes Saatgut oder Samenbänder. Sie erleichtern die Aussaat der feinen Samen.
Kaufen Sie keine langen Möhrensorten bei steinigem Boden. Kurze, kugelige Sorten gedeihen
besser. Verwenden Sie keine alten Samen.
Tipp
Haarige Wurzeln sind ein Zeichen für zu nährstoffreichen Boden. Verwenden Sie keine stark stickstoffhaltigen Dünger. Gegabelte
Wurzeln entstehen durch Steine oder Erdklumpen im Boden. Bereiten Sie die Möhrenbeete vor dem Pflanzen gründlich vor, indem
Sie Steine entfernen und die Erde lockern.
Bei starken Feuchtigkeitsschwankungen können die Rüben platzen. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht und mulchen Sie, um
die Feuchtigkeit zu bewahren.
Licht und Boden
Sonne bis Halbschatten. Bei voller Sonne werden die Möhren besonders groß und können ihr
volles Aroma entwickeln. Durchlässiger, lockerer Boden. Lange Möhrensorten bilden nur
in Böden ohne Steine gerade Rüben.
Tipp
Späte Sorten lassen sich bis zu vier Monate in Sand eingeschlagen an einem kühlen, dunklen,
feuchten Platz lagern. Zu weit aus dem Boden wachsende Möhren werden gerne grünköpfig.
Dagegen hilft leichtes Anhäufeln.
Pflege über die Jahreszeiten
Zeitiges Frühjahr
Aussaat
Säen Sie Möhrensamen aus, sobald der Boden bearbeitet werden kann. Säen Sie, damit Sie laufend ernten können, alle sieben bis zehn Tage aus, bis heißes Sommerwetter eintritt.Spätes Frühjahr
Ausdünnen
Sobald die Keimlinge erscheinen, entfernen Sie jeden zweiten. Für optimales Wachstum dünnen Sie die Jungpflanzen nach einigen Wochen erneut auf 3 bis 4 cm aus.Sommer und Herbst
Ernten
Ziehen oder graben Sie die jeweils größten Möhren heraus. Mulchen Sie späte Sorten, um möglichst lange ernten zu können.
Tipp
Die Maden der Möhrenfliege fressen schwärzliche Gänge in die Rüben und machen sie oft ungenießbar. In
offenen, windigen Lagen tritt weniger Befall auf. Guten Schutz bieten auch Gemüsefliegen-Netze, die
von der Aussaat bis zur Ernte auf dem Beet bleiben.
Sorte und Beschreibung

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