Home Kontakt Webmaster AGB Impressum

Ein Gemüsebeet anlegen

 

Die beste Ernte erzielt, wer sein Gemüse im dafür geeigneten Gartenboden anbaut. Das eigene Gemüse anbauen ist nicht nur ein Hobby, das Spaß macht. Es hilft auch Geld sparen. Gemüse aus dem Garten schmeckt meist frischer und gehaltvoller als kommerziell angebautes, und Sie können das Gemüse ganz nach Ihrem Belieben ziehen.

Das Beet legt man am besten im Herbst oder während einer trockenen, frostfreien Periode im Winter an. Die ersten Pflanzen kommen im Frühjahr hinein. Wenn der Boden noch nie bebaut wurde bzw. überwachsen ist, müssen Sie zunächst den ganzen Abfall wegräumen, hohes Gras mähen, grobes Unkraut jäten und Eindringlinge wie z.B. Brombeersträucher entfernen. Handelt es sich um eine Gras - bzw. Rasenfläche, sollten Sie die Grassoden entfernen und während der Bebauung eingraben, um die Bildung guter Muttererde zu fördern.
Gemüsebeet
 

Der richtige Standort

Alle Gemüsesorten bevorzugen einen offenen, sonnigen Standort. Das Beet darf also nicht von Bäumen oder Gebäuden überschattet sein. Ebenfalls Stellen meiden, an denen ein starker, besonders auch kalter Wind weht.

Der richtige pH-Wert

Der beste Boden für den Gemüseanbau ist ein leichter, krumiger Boden mit einem leicht sauren pH-Wert von ca. 6,5. Mit Teststreifen stellt man den Säuregehalt des Bodens fest. Bei einem pH-Wert über 6,5 Kalk einarbeiten. Alkalische Böden kann man nicht so leicht verbessern. Helfen kann jedoch Laubkompost.
 
Gemüsebeet In Reihen

Wer sein Gemüse in Reihen zieht, kommt zum Jäten und zum Abernten leichter heran, aber diese Methode nimmt recht viel Platz in Anspruch.
 

Notwendige Vorbereitung

Den Boden stets gründlich vorbereiten. Beim Durchgraben mehrjähriges Unkraut entfernen und durchgerottetes organisches Material einarbeiten. Nach Möglichkeit im Herbst durchgraben, damit der Boden im Winter aufgebrochen wird. Vor der Aussaat oder dem Einsetzen den Boden zur feinen Krume harken.

 
Gemüsebeet
 

Schutzmaßnahmen

Vögel und Tiere fressen gern Gemüse. Eventuell müssen Sie das Beet mit einem Netz oder Käfig schützen.
 
Gemüsebeet Blockweise

Beim blockweisen Anbau (statt Reihen) läßt sich mehr Gemüse je Flächeneinheit ziehen. Bei dichterer Bepflanzung muß man sich auch seltener mit Unkraut befassen.
 

Die Fruchtfolge

Wer einen jährlichen Fruchtwechsel vornimmt, verbessert Gesundheit Qualität und Menge der Erntefrüchte.

Warum Fruchtfolge?

Häufig entziehen Gemüsesorten, die Jahr für Jahr an gleicher Stelle angebaut werden, dem Boden bestimmte Nährstoffe. Wenn sie wechseln, kann sich der Boden erholen. Schädlingen und Krankheiten gelingt es nicht so leicht, Fuß zu fassen, wenn die Gemüsesorte jeweils nur 1 Jahr lang an einer Stelle wächst.

Die Grundidee

Die Grundidee beim Fruchtwechsel ist die, daß man drei oder vier Beete hat, in denen jedes Jahr jeweils eine Gemüsesorte, z. B. Wurzelgemüse, gezogen wird. Im nächsten Jahr wechselt man zum nächsten Beet und erst nach drei oder vier Jahren zum ersten Beet zurück. Ein zusätzliches Beet wird für Sorten wie Rhabarber oder Spargel reserviert, die einen festen Standort benötigen.

Vierjahreszyklus

Man nehme z. B. vier Beete. Jeweils ein Beet wird den untenstehend abgebildeten Gemüsesorten vorbehalten: Wurzelgemüse wie Möhren und Kartoffeln (A), Kohlsorten wie Blumenkohl und Steckrüben (B), Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen (C) und Zwiebelpflanzen wie Zwiebeln und Porree (D).
 
Gemüsebeet Fruchtfolge

Fruchtfolge
 
 
Zurück zur Übersicht Gemüse und Kräuter       Zurück zur Hauptübersicht