Struktureigenschaften und qualitäten des Gartenbodens
Struktureigenschaften und qualitäten des Bodens hängen zum Teil von den darin enthaltenen Sand - , Schlamm und Lehmanteilen ab. Sehr sandige Böden fallen bei der Berührung auseinander. Sehr glitschige Proben enthalten viel Schlamm. Leicht knetbare Proben enthalten viel Lehm. Die beste Gartenerde enthält eine ausgewogene Mischung aus Sand, Lehm und Schlamm. Feucht läßt sie sich zu Kugeln kneten. Im trockenen Zustand bleibt sie weich. Wenn Sie die Struktur verbessern, können Sie den Boden leichter bearbeiten und erhöhen die Leistung Ihrer Pflanzen. Führen Sie den Knettest an zwei oder drei Stellen durch.
Bodenprobe nehmen
Die Bodenprobe aus den oberen 15 cm nehmen, und Rasensoden, Wurzeln, Blätter und Steine meiden. Nasse Erde eignet
sich nicht und sollte im kühlen Backofen getrocknet werden.
Langsam Wasser hinzugeben
Ca. 1 EL Erde in die flache Hand legen und langsam Wasser hinzugeben, bis sich die Probe zerquetschen läßt. Sie
darf an keiner glatten Fläche kleben und nicht matschig sein.
Probe zerreiben
Die Probe zwischen Daumen und Zeigefinger so lange zerreiben, bis Sie die Struktur festgestellt haben.
Das erfordert Übung, da es viele Zwischenstufen gibt.
Organisches Material
Im Boden ist allerhand organisches Material enthalten. Einiges liefert die Natur. Andere Stoffe werden vom Gärtner verabreicht. Alle geben dem Boden
zusätzliche Masse und produzieren eine Substanz, die Humus genannt wird. Sie erhöht die wasserspeichernde Fähigkeit und verbessert die Granulatstruktur.
Humus macht den Boden weniger verformbar, schwere Böden weniger klebrig und sandige Böden nährstoffreicher.
Organisches Material
Organisches Material erhöht die wasserspeichernde Fähigkeit des Bodens. Eine Mulchschicht bekämpft zudem das Unkraut.
Im Sommer kann zusätzliche Bewässerung nötig sein.
Langsam wirkenden Dünger
Aus sandigen Böden sind Nährstoffe schnell ausgelaugt. Verwenden Sie einen langsam wirkenden Dünger statt
anorganischer Stoffe. Organisches Material gibt Nährstoffe langsam frei.
Mit Lehm leben
Lehmböden wiegen schwer und sind nicht einfach zu bearbeiten. Im Frühjahr lassen sie sich mit der Wärmeaufnahme Zeit. Dafür halten sie aber die
Sommerhitze bis in den Spätherbst hinein. Für Feldfrüchte, die im Herbst geerntet werden, sind sie deshalb bestens geeignet.
Umgraben im Winter
Beim Umgraben in den Wintermonaten sollten Sie auf einem Brett stehen und die Erde in groben Klumpen
lassen, damit sich keine feste, flache Oberfläche bildet.
Organisches Material
Lehmböden stehen schnell unter Wasser. Reichlich organisches Material sowie gut
durchgerotteten Dünger dazugeben, damit der Boden krümelig wird.
Weiterführende Seiten zum Thema Gartenboden
Besserer Boden durch natürliche Düngung
Eine Bodenuntersuchung ist wichtig
Natürliche Bodenverbesserung für ihren Gartenboden
Mit Kalkhaltigen Böden richtig umgehen
Nährstoffarme Böden im Garten
Den pH Wert des Gartenbodens testen
Problemböden im Garten
Eine Bodenuntersuchung ist wichtig
Natürliche Bodenverbesserung für ihren Gartenboden
Mit Kalkhaltigen Böden richtig umgehen
Nährstoffarme Böden im Garten
Den pH Wert des Gartenbodens testen
Problemböden im Garten